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Archiv für September 2017

Wolfgang Slapansky 1959 – 2017

Sonntag, 24. September 2017

Am 30. August 2017 ist unser Kollege und Fachverbandsmitglied Dr. Wolfgang Slapansky im 58. Lebensjahr unerwartet verstorben.

Wolfgang Slapansky hat an der Universität Wien Volkskunde (Europäische Ethnologie/Empirische Kulturwissenschaft) studiert. Sowohl an diesem Institut, als auch an den Universitäten Graz und Innsbruck hat er in den letzten 25 Jahren immer wieder Lehrveranstaltungen abgehalten. Seit 1992 ist aber vor allem der ORF seine berufliche Heimat gewesen, zunächst Radio Wien, bald jedoch  und bis zuletzt Ö1, und dort die Abteilungen Religion und Wissenschaft. Was als „Job“ begonnen hatte, wurde bald zur Leidenschaft, die er mit ungeheurem Wissen und vernetztem Denken ausfüllte. Für zahlreiche Hörfunk-Reihen – unter anderem „Logos“, die „Journale“, „Dimensionen“ oder das „Salzburger Nachtstudio“ –  gestaltete Wolfgang Slapansky gehaltvolle Sendungen und Beiträge. Diese waren stets von seinem kulturwissenschaftlichen Fachverständnis geprägt, weshalb er auch ein wichtiger Vermittler der Inhalte von Volkskunde/Empirische Kulturwissenschaft war. Wenn man ihn auch in seiner großen Liebe zu „seinem“ Wiener Gemeindebezirk Favoriten gekannt hat, mag man beinahe überrascht sein, dass er die Geschichten, die er zu Hörfunksendungen goss, aus allen möglichen – auch den entlegensten – Gegenden zusammengetragen hat. Für den Österreichischen Fachverband für Volkskunde ist darüber hinaus auch besonders erwähnenswert, dass er regelmäßig Sendungen zu den im Dreijahresrhythmus stattfindenden Österreichischen Volkskundetagungen gestaltet und diesen solcherart eine nicht zu unterschätzende Präsenz in der Öffentlichkeit verschafft hat.

Nicht nur seine Hörfunkbeiträge, auch die Bücher, die Wolfgang Slapansky verfasste und die Ausstellungen, an denen er mitarbeitete, waren von einer tiefen positiven Lebenseinstellung und dem Willen getragen, im Dienste der Menschen, um die es da ging, tätig zu sein. Sein profundes Wissen verknüpfte er mit seiner Gabe des genauen Hinsehens und Zuhörens. Und: Wolfgang Slapansky war ein ruhiger, bescheidener und stets liebenswürdiger Lehrer, Kollege und Zeitgenosse. Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten!

 

Wien_Volkskundemuseum: Orientieren & Positionieren, Anknüpfen & Weitermachen: Wissensgeschichte der Volkskunde/Kulturwissenschaft in Europa nach 1945 / 16.-18. November 2017

Donnerstag, 14. September 2017

Orientieren & Positionieren, Anknüpfen & Weitermachen: Wissensgeschichte der Volkskunde/Kulturwissenschaft in Europa nach 1945 /
Orientation & Positioning, Connections & Continuations: The history of knowledge in Volkskunde/Culture Studies in Europe after 1945
 

Eine Tagung der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde (SGV), Basel und des Vereins für Volkskunde (VfV), Wien /
A conference organised by the Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde (SGV), Basel and the Verein für Volkskunde (VFV), Vienna

Tagungsort / Venue

Volkskundemuseum Wien / Austrian Museum of Folk Life and Folk Art, Vienna
16. – 18. November 2017 / 16 to 18 November 2017

Die Tagung widmet sich unterschiedlichen nationalen wie internationalen, disziplinären wie politischen Strategien, Praktiken und Allianzen der volkskundlichen Wissensproduktion nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie fragt nach den Funktionen und Nutzungen dieses Wissens im jeweiligen soziokulturellen und auch wissenschaftlichen Kontext.
Die Tagungssprache ist vorwiegend Deutsch, bei Vorträgen und Diskussionen aber auch Englisch.

The conference deals with the various national and international, disciplinary as well as political strategies, practices and alliances of knowledge production after the Second World War. It explores the functions and uses of this knowledge within different sociocultural as well as academic contexts.

The conference will mainly be conducted in German, with some lectures and discussions in English. 

Tagungskonzept und -organisation:
Sabine Eggmann (Basel), Birgit Johler (Wien), Konrad Kuhn (Innsbruck), Magdalena Puchberger (Wien)

Anmeldungen werden erbeten bis zum 31. Oktober 2017 unter office@volkskundemuseum.at.
Die Tagungsgebühr beträgt 20.- Euro.

Die Tagung wird freundlicherweise unterstützt von:
Swiss National Science Foundation, Schweizerische Botschaft in Österreich, Zukunftsfonds der Republik Österreich, Land Vorarlberg, Stadt Wien, Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät der Universität Wien.

http://www.volkskundemuseum.at/tagung_orientieren_positionieren_anknuepfen_weitermachen

Tagungsprogramm

DONNERSTAG, 16.11.2017

13.00 Beginn der Anmeldung 

14.00 Beginn

Grußworte von Sabine Eggmann (SGV) und Matthias Beitl (VfV)

Thematische Einführung durch Birgit Johler, Magdalena Puchberger und Konrad Kuhn 

15.00 Einzelvortrag I

Anita Bagus (Jena):

Internationalisierungsprozesse in der Volkskunde/Europäischen Ethnologie nach 1945 – Bedeutungen, Chancen, Grenzen

15.20 Diskussion

16.00 Pause 

16.30 Panel I

Volkskundliche Großprojekte zwischen Nationalisierung und Internationalisierung /
Large-scale projects of Volkskunde: between nationalisation and internationalisation 

Helmut Groschwitz (Berlin):

Neukartierungen der Kultur. Die Rolle der Atlasprojekte bei der Re-Formierung der Volkskunde nach dem Zweiten Weltkrieg

Benno Furrer (Zug):

Das schweizerische Bauernhaus – „umfassend, lückenlos und abschliessend dargestellt“

Jiri Woitsch (Prag):

Comparative study of material culture in 1960s – an important chapter in the history of ethnology in Europe

Diskussion 

18.30 Öffentlicher Abendvortrag

Elisabeth Timm (Münster):

Kultur und Quellenforschung in der westdeutschen Volkskunde nach 1945 

Anschließend Empfang durch die Schweizerische Botschaft für die Tagungsteilnehmer*innen im Volkskundemuseum. 

 

FREITAG, 17.11.2017 

9.00 Panel II

Das Eigene in Relation: Beziehungen und Bezüge zu „Europa“ / One’s own in relation: connections and references to “Europe

Herbert Nikitsch (Wien):

Positionierungen – Distanzierungen. Zur Rezensionspraxis in der österreichischen Volkskunde nach 1945

Helmut Eberhart (Graz):

„… daß es seine Seele doch noch nicht ganz verloren und verkauft hat.“ Volkskultur und ihre Pflege als Remedium gegen Identitätskrisen nach 1945

Ingrid Slavec Gradišnik (Ljubljana):

“Slovenia is Europe in miniature”: Slovenian Volkskunde on the Way to European Ethnology

Diskussion

11.00 Pause 

11.30 Panel III

Forschung im Übergang: Gebiete und Systeme / Research in transition: areas and systems

Marleen Metslaid (Tartu):

Ethnographic practice adjusting to new political and cultural circumstances – Estonian ethnology in homeland and in exile after the WW2

Christian Marchetti (Tübingen):

Marginalität und Kontinuität – deutschsprachige Volkskunden in und aus Südosteuropa nach 1945

Diskussion

13.00 Mittagspause

14.00 Posterpräsentation Studierende der Universität Hamburg

14.30 Panel IV

Wissen und Wirkung: Materialitäten und Praktiken / Knowledge and impacts: materialities and practices

Franka Schneider, Cornelia Kühn (Berlin):

„Sitte und Brauch“ zwischen nationaler Volkskunsttradition und proletarischem Internationalismus. Eine Wissensgeschichte der Brauchtumsforschung in der frühen DDR

Reinhard Bodner (Innsbruck):

„Lebendige Tracht in Tirol“. Genese, Machart und Wirkung des (un-)verfügbaren Hauptwerks von Gertrud Pesendorfer (1895–1982)

Sabine Müller-Brem (Tübingen):

Die Dynamik des Stillgestellten. Volkskundliche Wissenskultur in den 1960er-Jahren im Spiegel der ‚Lehrsammlung‘ des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft

Diskussion

16.30 Pause

17.00 Birgit Johler und Magdalena Puchberger führen durch ihre Ausstellung heimat :  machen. Das Volkskundemuseum in Wien zwischen Alltag und Politik.

 

SAMSTAG, 18.11.2017

10.00 Panel V

Disziplinierte Beobachtungen: Personen und Institutionen / Disciplined observations: persons and institutions

Sabine Kienitz (Hamburg):

Die Gegenwart als Gegenwelt. Walter Hävernick und die „Deutsche Altertums- und Volkskunde“ in Hamburg

Christine Burckhardt-Seebass (Basel):

Avanti! Robert Wildhaber, ein Europäer in der Epoche des Kalten Kriegs

Pause

Michael J. Greger (Salzburg):

Viktor Geramb und Richard Wolfram in Korrespondenz mit Schweizer Volkskundlern: Aspekte unterschiedlicher Vernetzungs- und Kollaborationsstrategien

Meret Fehlmann, Mischa Gallati (Zürich):

Fachgeschichte aus dem Erdgeschoss – eine (vielleicht) andere Geschichte des Volkskundlichen Seminars der Universität Zürich (1967–1983)

Diskussion

12.30 Mittagessen

13.30 Einzelvortrag II 

Bernhard Tschofen (Zürich):

Die Volkskunde der Kleinen. Wissenschaft im Kontext gesellschaftlicher Erneuerung und politischer Selbstbehauptung nach 1945

Diskussion

14.15 Tagungskommentare / Conference comments

Sophie Elpers (Amsterdam)

Friedemann Schmoll (Jena)

Leonore Scholze-Irrlitz (Berlin)

Abschlussdiskussion

Moderation: Brigitta Schmidt-Lauber (Wien)

15.00 Tagungsende

 

 

München: Wiss Mitarb 50% Teilprojekt „Die Gesellschaftsskizze im (post-)kolonialen Lateinamerika (ca. 1830-1860)“

Mittwoch, 13. September 2017

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) ist eine der renommiertesten und größten Hochschulen Deutschlands. Am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie ist frühestens ab Januar 2018 befristet auf 2 1/2 Jahre die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/
Wissenschaftlichen Mitarbeiters
(50% bzw. 100% 13 TV-L)

zu besetzen.

Aufgabenbeschreibung
•    Die Beschäftigung erfolgt im Rahmen des Forschungsprojektes „Sezierungen des Gesellschaftlichen. Publizistische Skizzen und die Formierung ethnografisch-soziologischer Wissensordnungen (1830-1860)“. Die Forschungsgruppe unter der Leitung von Dr. Christiane Schwab wird finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (Emmy Noether-Programm). Das Projekt untersucht journalistische Gesellschaftsskizzen als frühe ethnografisch-soziologische Wissensformate und trägt zu einer genreübergreifenden und transnationalen Wissens- und Wissenschaftsgeschichte der Kultur- und Sozialforschung bei.
•    Die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter bearbeitet das Teilprojekt „Die Gesellschaftsskizze im (post-)kolonialen Lateinamerika (ca. 1830-1860)“. Das Teilprojekt untersucht, wie das Genre der Gesellschaftsskizze (artículo de costumbres) innerhalb verschiedener wissensgeschichtlicher Kontexte adaptiert wurde und an der Konstruktion nationaler Identitäten und Geschichtsbilder beteiligt war. Die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter wird sich mit mindestens zwei unterschiedlichen geographischen Kontexten der Skizzen-Produktion beschäftigen, um vergleichende Perspektiven im Hinblick auf verschiedene Formen des Nation-Building sowie einen Einblick in globale Strukturen der Wissensproduktion zu gewinnen.
•    Die Position ist befristet auf 30 Monate; die Mitarbeit wird je nach Qualifikationsstufe mit 100% bzw. 50% 13 TV-L vergütet. Es besteht die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Qualifikation (Vorbereitung auf die Promotion/Habilitation).

Anforderungsprofil
•    Mindestens Hochschulabschluss (Promotion oder Master/Magister) in Europäischer Ethnologie, Sozial- und Kulturanthropologie, Romanischer Philologie, Lateinamerikanistik, Geschichte oder einem verwandten Fach
•    Interesse an den Forschungsbereichen Wissens- und Wissenschaftsgeschichte, Geschichte Lateinamerikas
•    Sehr gute Englisch- und Spanischkenntnisse werden vorausgesetzt

Bewerbung
Ihre Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf und Publikationsliste (falls vorhanden), einer Schriftprobe (z.B. publizierter Artikel oder ein Kapitel der Dissertation/Master-Arbeit), und Zeugniskopien richten Sie bitte bis zum 31. Oktober in elektronischer Form (möglichst in einer PDF-Datei) an folgende E-Mail-Adresse: Anna.Kuprian@vkde.fak12.uni-muenchen.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Anna Kuprian (wissenschaftliche Hilfskraft): Anna.Kuprian@vkde.fak12.uni-muenchen.de


Dr. Christiane Schwab
Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie
Oettingenstr. 67
D-80538 München

Wien: Universitätsassistentin / Universitätsassistent (prae-doc)

Dienstag, 12. September 2017

> *Ausschreibung*

 

*Universitätsassistent/in („prae doc“)** **an der

Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät*

 

Am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien ist eine

Stelle als Universitätsassistentin / Universitätsassistent (prae-doc)

zu besetzen.

Die Stelle ist auf vier Jahre befristet.> Einstellungsvoraussetzung ist ein mit überdurchschnittlichem Erfolg

abgeschlossenes Master-Studium der Europäischen Ethnologie (Empirischen Kulturwissenschaft / Volkskunde).

>

> Dauer der Befristung: 4 Jahr/e

>

Beschäftigungsausmaß: 30 Stunden/Woche.

Einstufung gemäß Kollektivvertrag: §48 VwGr. B1 Grundstufe (praedoc)

Darüber hinaus können anrechenbare Berufserfahrungen die Einstufung

und damit das Entgelt bestimmen.

 

> *Ihre Aufgaben:*

> Mitarbeit in Forschung, Lehre und Administration:

> – Mitwirkung in Forschungsprojekten / bei wissenschaftlichen Studien

> – Mitwirkung bei Publikationen / wissenschaftlichen Artikeln /

Vortragstätigkeit

– Abschluss einer Dissertationsvereinbarung binnen 12-18 Monaten wird erwartet

> – Mitwirkung an und selbständige Abhaltung von Lehrveranstaltungen im

> Ausmaß der kollektivvertraglichen Bestimmungen

> – Studierendenbetreuung

> – Mitwirkung bei der Organisation von Tagungen, Konferenzen, Symposien

> – Mitwirkung in der Instituts-, Lehr- und Forschungsadministration

 

> *Ihr Profil:*

> – Fachliche Kompetenzen Europäische Ethnologie

> – Methodenkompetenzen

> – Didaktische Kompetenzen

> – Hohe schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit

> – Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift

> – EDV-Anwenderkenntnisse

> – Teamfähigkeit

>

> *Wünschenswert sind*

> – Lehrerfahrung / Erfahrung mit E-Learning

> – Kenntnis universitärer Abläufe und Strukturen

> – Auslandserfahrungen

> – Erste Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten

>

> *Einzureichende Unterlagen:*

> – Motivationsschreiben inkl. einer Ideenskizze für ein angehendes

> Dissertationsvorhaben

> – Masterarbeit

> – Lebenslauf

> – Publikationsliste, Nachweis Lehrerfahrung (falls vorhanden)

> – Abschlusszeugnisse

 

> *Forschungsfächer:*

> Hauptforschungsfach: Soziologie

> Spezielles Forschungsfach: Europäische Ethnologie

 

> *Ausbildungen:*

> Geisteswissenschaften         Musskriterium

 

> *Sprachen:*

> Englisch: Exzellente Kenntnisse     Musskriterium

> Deutsch: Exzellente Kenntnisse     Musskriterium

 

> Ihre Bewerbung:

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit

Motivationsschreiben unter der Kennzahl 7758, welche Sie bis zum

24.09.2017 bevorzugt über unser Job Center

(http://jobcenter.univie.ac.at/)  an uns übermitteln.

 

Für nähere Auskünfte über die ausgeschriebene Position wenden Sie sich bitte an Fuchs, Bernhard +43-1-4277-44014, Schmidt-Lauber, Brigitta +43-1-4277-44002.

 

Die Universität Wien betreibt eine antidiskriminatorische

Anstellungspolitik und legt Wert auf Chancengleichheit und Diversität

(http://diversity.univie.ac.at/). Insbesondere wird eine Erhöhung des

Frauenanteils in Leitungspositionen und beim wissenschaftlichen

Personal angestrebt. Frauen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen.

DLE Personalwesen und Frauenförderung der Universität Wien Kennzahl> der Ausschreibung: 7758

> E-Mail: jobcenter@univie.ac.at

 

München: 2 Wiss. Mitarb. 50%, befristet, Projekt „Sezierungen des Gesellschaftlichen“

Montag, 4. September 2017

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) ist eine der renommiertesten und größten Hochschulen Deutschlands. Am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie ist frühestens ab Januar 2018 befristet auf drei Jahre die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/

Wissenschaftlichen Mitarbeiters

(50% 13 TV-L)

zu besetzen.

                                                      

Aufgabenbeschreibung

  • Die Beschäftigung erfolgt im Rahmen des Forschungsprojektes „Sezierungen des Gesellschaftlichen. Publizistische Skizzen und die Formierung ethnografisch-soziologischer Wissensordnungen (1830-1860)“. Die Forschungsgruppe unter der Leitung von Dr. Christiane Schwab wird finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (Emmy Noether-Programm). Das Projekt untersucht journalistische Gesellschaftsskizzen als frühe ethnografisch-soziologische Wissensformate und trägt zu einer genreübergreifenden und transnationalen Wissens- und Wissenschaftsgeschichte der Kultur- und Sozialforschung bei.
  • Die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter bearbeitet das Teilprojekt „Die Gesellschaftsskizze im deutschsprachigen Raum (ca. 1830-1860)“. Im Rahmen dieses Teilprojekts werden relevante Texte (und Illustrationen) daraufhin untersucht, mit welchen stilistischen Mitteln sie soziokulturelle Phänomene repräsentieren und auf welche Wissensbestände und Diskurstraditionen sie zurückgreifen. Ein besonderes Interesse liegt darauf, welche nationalen und historischen Bilder in den Skizzen aufgerufen werden und in welchen Bezügen sie zu den sich konsolidierenden Kultur- und Sozialwissenschaften stehen.
  • Es besteht die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Qualifikation (Vorbereitung auf die Promotion).

Anforderungsprofil

  • Mindestens guter Hochschulabschluss (Master, Magister) in Europäischer Ethnologie, Sozial- und Kulturanthropologie oder einem verwandten Fach
  • Interesse am Forschungsbereich Wissens- und Wissenschaftsgeschichte
  • Sehr gute Englischkenntnisse, möglichst Kenntnisse der französischen Sprache

Bewerbung

Ihre Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf und Publikationsliste (falls vorhanden), einer Schriftprobe (z.B. publizierter Artikel oder ein Kapitel der Master-Arbeit), und Zeugniskopien richten Sie bitte bis zum 31. Oktober in elektronischer Form (möglichst in einer PDF-Datei) an folgende E-Mail-Adresse: Anna.Kuprian@vkde.fak12.uni-muenchen.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Anna Kuprian (wissenschaftliche Hilfskraft): Anna.Kuprian@vkde.fak12.uni-muenchen.de

 

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) ist eine der renommiertesten und größten Hochschulen Deutschlands. Am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie ist frühestens ab Januar 2018 befristet auf drei Jahre die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/

Wissenschaftlichen Mitarbeiters

(50% bzw. 100% 13 TV-L)

 

zu besetzen.

Aufgabenbeschreibung

  • Die Beschäftigung erfolgt im Rahmen des Forschungsprojektes „Sezierungen des Gesellschaftlichen. Publizistische Skizzen und die Formierung ethnografisch-soziologischer Wissensordnungen (1830-1860)“. Die Forschungsgruppe unter der Leitung von Dr. Christiane Schwab wird finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (Emmy Noether-Programm). Das Projekt untersucht journalistische Gesellschaftsskizzen als frühe ethnografisch-soziologische Wissensformate und trägt zu einer genreübergreifenden und transnationalen Wissens- und Wissenschaftsgeschichte der Kultur- und Sozialforschung bei.
  • Die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter bearbeitet das Teilprojekt „Gesellschaftsskizzen und visuelle Kultur im 19. Jahrhundert“. Das Teilprojekt untersucht die Illustrationen, welche die journalistischen Skizzen häufig begleiteten und analysiert ihre Darstellungsmodi und ihre Bezüge zu den verbalen Formen der Gesellschaftsskizze. Dabei werden Methoden der ikonographischen Analyse und visuellen Anthropologie mit verschiedenen Ansätzen der Wissensgeschichte kombiniert. Darüber hinaus entwickelt das Teilprojekt transkulturelle Fallstudien zu den visuellen Merkmalen der Gesellschaftsskizzen im Kontext eines neuen Stellenwertes von visueller Kultur in den (urbanen) Gesellschaften des 19. Jahrhunderts.
  • Die Position ist befristet auf 36 Monate; die Mitarbeit wird je nach Qualifikationsstufe mit 100% bzw. 50% 13 TV-L vergütet. Es besteht die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Qualifikation (Vorbereitung auf die Promotion/Habilitation).

Anforderungsprofil

  • Mindestens guter Hochschulabschluss (Promotion oder Master/Magister) in Europäischer Ethnologie, Sozial- und Kulturanthropologie, Kunstgeschichte, Visuelle Kulturen oder einem verwandten Fach
  • Interesse an den Forschungsbereichen Visuelle Kultur und Wissensgeschichte
  • Sehr gute Englisch- und Französischkenntnisse

Bewerbung

Ihre Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf und Publikationsliste (falls vorhanden), einer Schriftprobe (z.B. publizierter Artikel oder ein Kapitel der Dissertation/Master-Arbeit), und Zeugniskopien richten Sie bitte bis zum 31. Oktober in elektronischer Form (möglichst in einer PDF-Datei) an folgende E-Mail-Adresse: Anna.Kuprian@vkde.fak12.uni-muenchen.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Anna Kuprian (wissenschaftliche Hilfskraft): Anna.Kuprian@vkde.fak12.uni-muenchen.de