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Archiv für Januar 2016

Job: LEITERiN DER TRACHTENFORSCHUNGS- UND -BERATUNGSSTELLE

Mittwoch, 27. Januar 2016

Der Bezirk Mittelfranken sucht zum 01.11.2016 eine / einen

LEITERIN / LEITER DER TRACHTENFORSCHUNGS- UND -BERATUNGSSTELLE

Die Trachtenforschungs- und -beratungsstelle des Bezirks Mittelfranken wurde 1986 eingerichtet. Sie erforscht und dokumentiert historische Trachten, hilft dabei, überlieferte Trachtenformen zeitgemäß zu gestalten, berät Vereine, Institutionen und Einzelpersonen und betreut eine Textilsammlung. Der Dienstsitz befindet sich in Stein (Landkreis Fürth).

■ IHRE AUFGABEN

– Wissenschaftliche Forschungsarbeit (Feldforschung, Sachgüter, Bildquellen), Publikationen, Vorträge etc.

– Wissenschaftliche Betreuung der Sammlung und Bibliothek

– Konzeptionierung von Ausstellungen, Veranstaltungen und Workshops

– Erarbeitung von Stellungnahmen

– Mitorganisation des Gredinger Trachtenmarktes

– Beratung von Museen, Vereinen, Institutionen etc.

– Pressearbeit

– Haushaltsplanung und Abwicklung des Budgets

■ IHR PROFIL

– Abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium (Mode, Textil, Volkskunde, Kunstgeschichte, Kostümgeschichte, Geschichte o.ä.)

– Zusätzlich möglichst eine Ausbildung bzw. Erfahrung im Schneiderhandwerk oder eine andere adäquate Ausbildung (z.B. Fachlehrerin bzw. Fachlehrer)

– Sehr gute Kenntnisse im Bereich der Kleidungs- und Textilgeschichte

– Berufserfahrung

– Selbstständige Arbeitsweise und Bereitschaft zur flexiblen Arbeitsplanung und -gestaltung

– Führerschein Klasse B

■ WIR BIETEN

– Eine Vollzeitstelle im öffentlichen Dienst, bei deren Besetzung Teilzeitwünsche im Rahmen von Jobsharing nach Möglichkeit berücksichtigt werden

– Die Stelle ist nach Entgeltgruppe 12 TVöD bewertet

Wir sind Mitglied im Familienpakt Bayern und setzen uns für eine familienfreundliche Arbeitswelt ein.

Der Bezirk Mittelfranken fördert die berufliche Gleichstellung der Frauen und begrüßt es, wenn sich Frauen bewerben.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt.

■ KONTAKT

Für Auskünfte steht Ihnen die Bezirksheimatpflegerin, Frau Dr. Andrea M. Kluxen (Tel. 0981 / 4664-5000), gerne zur Verfügung.

Allgemeine Informationen finden Sie unter www.trachtenforschung.de bzw. unter www.bezirk-mittelfranken.de.

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis spätestens 30. April 2016 an:

Bezirk Mittelfranken

Organisations- und Personalreferat

Danziger Str. 5

91522 Ansbach

bewerbung@bezirk-mittelfranken.de

stv. Leitung des Museums RELíGIO in Telgte

Donnerstag, 21. Januar 2016

Das Museum RELíGIO – Westfälisches Museum für religiöse Kultur zeigt als volkskundlich ausgerichtetes Religionsmuseum die religiöse Praxis der Menschen in Westfalen und erklärt sie in Geschichte und Gegenwart. Das RELíGIO mit Sitz in Telgte ist ein Kompetenzzentrum für religiöse Fragestellungen. Es möchte die Besucherinnen und Besucher einführen in die Welt der Religion und des Glaubens und zugleich zur Auseinandersetzung in Toleranz und Wertschätzung anregen. Die jährliche Krippenausstellung mit überregionaler Ausstrahlung wird ergänzt durch jährliche Wechselausstellungen und Sonderveranstaltungen.

Die gemeinsame Trägerschaft des Museums durch den Kreis Warendorf, das Bistum Münster, die Handwerkskammer Münster, die Stadt Münster und die Stadt Telgte gewährleistet eine gute Verankerung in der Region.

Aufgrund eines Wechsels in der Museumsleitung ist durch die Gesellschafter zum 1. Juli 2016 die Stelle

der stellvertretenden Leiterin / des stellvertretenden Leiters

des Museums RELíGIO

mit einem Beschäftigungsumfang von 19,5 Stunden in der Woche zu besetzen.

Aufgabenschwerpunkte:

• Konzeption und Durchführung von Sonderausstellungen

• Konzeption und Durchführung von museumspädagogischen Angeboten für
Kinder- und Jugendliche, Erwachsene und Menschen mit Behinderung

• Entwicklung von Angeboten für den religiösen Dialog

• Öffentlichkeitsarbeit und Marketing

• Pflege der wissenschaftlichen Apparate

• Stellvertretung der Museumsleitung

Ihr Profil:

• Abgeschlossenes Hochschulstudium der Volkskunde / Europäischen Ethnologie,
Religionswissenschaften oder Theologie oder eines vergleichbaren Faches,
Promotion erwünscht

• Mehrjährige Berufserfahrungen in der Museumsarbeit, sowie insbesondere in der
Kulturvermittlung

• Bereitschaft zur Entwicklung neuer Formen der Bildungsarbeit und der
Bildungsvermittlung

• Erfahrung in Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und der Nutzung sozialer Netzwerke

• Grundsätzliche Aufgeschlossenheit für die religiöse Thematik des Museums RELíGIO

• Bereitschaft zur intensiven Einarbeitung in die Themen, Sammlungen und wissenschaftlichen Apparate des Museums

• Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Belastbarkeit, Flexibilität, Organisationstalent und Teamfähigkeit

• Fundierte und sichere EDV-Kenntnisse

• Einsatzbereitschaft auch außerhalb der normalen Arbeitszeit

• Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung

Unser Angebot:

• Eine unbefristete Stelle in Teilzeit

• Ein interessantes und vielseitiges Tätigkeitsfeld in einem überregional bekannten
Museum

• Ein dynamisches und motiviertes Museumsteam

Es wird erwartet, dass die stellvertretende Leiterin / der stellvertretende Leiter des Museums selbstständig und in enger Abstimmung mit der Museumsleitung, den Gesellschaftern und den das Haus unterstützenden gesellschaftlichen Gruppen und Akteuren die Betreuung und die weitere Entwicklung des RELíGIO und der Sonderausstellungen begleitet und mitgestaltet.

Das Arbeitsverhältnis richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD). Die Eingruppierung erfolgt in die Entgeltgruppe 12. Die Stelle ist unbefristet zu besetzen. Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen sind ebenfalls erwünscht.

Ihre Bewerbung mit Lebenslauf und Zeugniskopien senden Sie bitte bis zum
1. Februar 2016 an die Geschäftsführung der RELíGIO–GmbH über die Stadt Telgte, Bürgermeister, Baßfeld 4-6, 48291 Telgte. Ansprechpartner für Rückfragen: Wolfgang Pieper, Tel. 02504/13-260, E-Mail: wolfgang.pieper@telgte.de

Mit freundlichen Grüßen

Anastasia Krecker

Stadt Telgte

-Personalstelle-

Baßfeld 4-6

48291 Telgte

Tel.: 02504/13-250

Fax: 02504/13-214

Berlin: Gastprofessur für „Europäische Ethnologie“

Montag, 18. Januar 2016

An der Philosophischen Fakultät I, Institut für Europäische Ethnologie, ist eine

Gastprofessur für „Europäische Ethnologie“

zum 01.04.2016 befristet für 3 Jahre (Verlängerung ggf. möglich) zu besetzen.

Der/die Gastprofessor/in soll auf dem Gebiet der Europäischen Ethnologie forschen und lehren und BA-/MA-Abschlussarbeiten betreuen. Weiterhin wird die Beteiligung an der Koordination der Forschungs- und Projektarbeit im Institut erwartet.

Die Bewerber/innen müssen die Anforderungen gem. § 113 i. V. m. § 100 des Berliner Hochschulgesetzes erfüllen. Erwartet werden zudem ausgewiesene Erfahrungen in empirischer Forschung.

Informationen zum Forschungs- und Lehrprofil des Instituts unter www.euroethno.hu-berlin.de

Die Humboldt-Universität zu Berlin strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bewerbungen aus dem Ausland sind erwünscht. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Bewerbungen (inkl. Kurzexposé zu eigenen Forschungsvorhaben (max. 2 Seiten), Kurzdarstellung über Vorstellungen der eigenen Rolle und Vorhaben im Institut) sind bis 5.2.2016 unter Angabe der Kennziffer GP/001/16 an die Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät I, Institut für Europäische Ethnologie, Frau Prof. Binder, Mohrenstraße 41, 10099 Berlin und zugleich digital an direthno@hu-berlin.de zu richten.

W2-Professur für „Europäische Ethnologie (Schwerpunkt Stadtanthropologie/ Social Anthropology)“ HU Berlin

Donnerstag, 14. Januar 2016

An der Philosophischen Fakultät I, Institut für Europäische Ethnologie, ist eine

W2-Professur für „Europäische Ethnologie mit dem Schwerpunkt Stadtanthropologie/ Social Anthropology with emphasis on Urban Anthropology“

zum 01.04.2016 zu besetzen.

Der/die künftige Stelleninhaber/in soll das Fach Europäische Ethnologie unter besonderer Berücksichtigung der Stadtanthropologie in Lehre und Forschung vertreten. Das Institut für Europäische Ethnologie möchte mit dieser Berufung zur weiteren Profilierung und Stärkung seiner theoretischen und methodologischen Ausrichtung beitragen.

In der Lehre ist neben der Durchführung von Studienprojekten und der Entwicklung neuer Formen „forschenden Lernens“ im BA- und MA-Studiengang die Profilierung des MA-Schwerpunktbereichs Urbane Kulturen/Urban Studies besonders erwünscht.

Erfahrungen mit ethnographischer Forschung und Bereitschaft zu enger Zusammenarbeit mit Lehrenden aus anderen Disziplinen und transdisziplinäre Kooperationen werden vorausgesetzt, ebenso Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln sowie die Bereitschaft, sich an interdisziplinären Verbundprojekten zu beteiligen.

Die Bewerber/innen müssen die Anforderungen für die Berufung zur Professorin/ zum Professor gem. § 100 des Berliner Hochschulgesetzes erfüllen.

Die Humboldt-Universität zu Berlin strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bewerbungen aus dem Ausland sind erwünscht. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Bewerbungen (inkl. Exposé (2-3 Seiten) mit Ideen für die Ausgestaltung der Professur sowie Vorschlägen für Lehrveranstaltungen in diesem Bereich) sind bis 12.2.2016 unter Angabe der Kennziffer PR/001/16 an die Humboldt-Universität zu Berlin, Dekan der Philosophischen Fakultät I, Unter den Linden 6, 10099 Berlin und per E-Mail an: dekanphilfakI@staff.hu-berlin.de zu richten. Da keine Rücksendung von Unterlagen erfolgt, bitten wir, mit der Bewerbung ausschließlich Kopien vorzulegen.

--
Prof. Dr. Beate Binder
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Europäische Ethnologie
Geschlechterstudien und Europäische Ethnologie
Mohrenstraße 41 - D - 10117 Berlin
fon: +49-(0)30-2093-70845 - fax: -70842
beate.binder@hu-berlin.de

WiMi 50% Hafencity Hamburg

Mittwoch, 13. Januar 2016

Die HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU) ist eine thematisch auf die gebaute Umwelt fokussierte Hochschule. Die HCU vereint unter einem Dach alle Aspekte des Bauens in Gestaltung und Entwurf, Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften. Die HCU ist konsequent interdisziplinär organisiert. Zu der besonderen Qualität der Universität gehört, dass alle Fachgebiete in Forschung und Lehre integriert betrachtet werden. Anwendungsbezug, technisches Wissen, multiperspektivische Reflexionen und gestalterische Kreativität sind die Charakteristika der Ausbildung an der HCU.

An der HafenCity Universität Hamburg ist folgende Stelle im Bereich Kulturtheorie und kulturelle Praxis im Studienprogramm Kultur der Metropole schnellstmöglich als

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in
Entgeltgruppe 13 TV-L

zur Unterstützung in Forschung und Lehre mit 1/2 der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (19,5 Stunden) zu besetzen. Die Stelle ist auf 3 Jahre befristet. Zugeordnet ist die Stelle der Professur Gesa Ziemer

Ziel der Qualifikation ist die Promotion innerhalb des Beschäftigungszeitraums. Eine Projektskizze zu einer oder mehreren angestrebten Forschungsideen an der HCU (1 bis max. drei Seiten DIN A4) wird erwartet. Motivationsschreiben und Projektskizze sind mit der Bewerbung einzureichen.

Was sind Ihre Aufgaben?

Die Stelle dient neben der Unterstützung der Lehre (eigene Lehrtätigkeiten im Umfang von 2 LVS) und der Entwicklung und Erweiterung des Forschungsschwerpunktes Kultur der Metropole. Das Studienprogramm Kultur der Metropole reflektiert urbane Entwicklungen aus kulturwissenschaftlicher und künstlerischer Perspektive. Gestalterisch wird plurimedial in Sprache, Bild, Bewegung und Ton gearbeitet. Detaillierte Infos zum Studiengang unter: www.hcu-hamburg.de/bachelor/kultur-der-metropole

Ihre Aufgaben werden sein:

Forschungsförderprogramme im erweiterten Themenfeld von Kultur der Metropole zu recherchieren, Anträge zu stellen und die Forschungsaktivitäten zu koordinieren.
Kommunikation mit dem Forschungsreferat der HCU, externen Projektpartnern und Mittelgebern
Durchführung von Forschungspräsentation und -veranstaltungen
Unterricht im Bereich Kultur der Metropole (erwünscht historischer Schwerpunkt)

Was erwarten wir von Ihnen?

überdurchschnittlich abgeschlossenes Studium an einer Universität in einem dem Studiengang verwandten Fach (Kultur- oder Geisteswissenschaften, z.B. Neue Geschichte, Philosophie, Kulturanthropologie o. ä., gerne mit interdisziplinärer Ausrichtung)
ausreichende Erfahrungen im Schreiben von Forschungsanträgen (Stiftungen, DFG, BMBF, EU etc.)
fundierte Kenntnisse in sozial- und kulturwissenschaftlichen Recherchemethoden und dem Erstellen von kleinen Studien
ausreichende Lehrerfahrung insbesondere an der Schnittstelle zwischen Theorie und kultureller Praxis (Tutorien, Assistenzen, Projektunterricht o.ä.)
zuverlässiger Umgang mit den gängigen IT-Programmen (alle Office-Anwendungen, Adobe Photoshop/InDesign/Illustrator und Typo3)
Englisch fließend in Wort und Schrift

Die HafenCity Universität Hamburg ist eine familiengerechte Hochschule und unterstützt ihre Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Wir begrüßen ausdrücklich die Bewerbungen geeigneter Schwerbehinderter und Gleichgestellter im Sinne des Sozialgesetzbuches Neuntes Buch (SGB IX). Es wird gebeten, einen entsprechenden Nachweis über die Behinderung/Gleichstellung den Bewerbungsunterlagen beizufügen.

Ebenso ist die Bewerbung von Menschen mit Migrationshintergrund erwünscht.

Es besteht im Rahmen dieser Tätigkeit Präsenzpflicht in Hamburg.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen gern Frau Prof. Dr. Gesa Ziemer per E-Mail: gesa.ziemer@hcu-hamburg.de zur Verfügung.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen per Mail bis spätestens zum
07.02.2016 an die:

HafenCity Universität
Personalverwaltung
Stellen-Nr.: „2016-02 WiMi Forschung Kulturtheorie, Kulturelle Praxis“
Überseeallee 16
20457 Hamburg
E-Mail: bewerbung@vw.hcu-hamburg.de

Verwenden Sie bitte die Stellen-Nummer „2016-02 WiMi Forschung Kulturtheorie, Kulturelle Praxis“ in der Betreffzeile.

Wir weisen Sie darauf hin, dass im Falle eines Vorstellungsgespräches grundsätzlich keine Kosten für Reise und Unterkunft übernommen werden können.

Der HafenCity Universität Hamburg ist es aufgrund der Vielzahl von Bewerbungen leider nicht möglich, übersandte Bewerbungsunterlagen zurückzusenden. Bitte reichen Sie in diesem Fall keine Originale ein. Sofern Sie Ihrer Bewerbung einen ausreichend frankierten und adressierten Rückumschlag beifügen, erhalten Sie Ihre Unterlagen selbstverständlich unaufgefordert zurück.


Inga Reimers M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Stadtanthropologie/-ethnographie

HafenCity Universität Hamburg
Kultur der Metropole
Überseeallee 16 (Raum 5008)
20457 Hamburg

HabilitandInnenkolloquium der ARGE „Kulturelle Dynamiken“ der Österreichischen Forschungsgemeinschaft

Donnerstag, 7. Januar 2016

HabilitandInnenkolloquium der ARGE „Kulturelle Dynamiken“ der Österreichischen Forschungsgemeinschaft

doing authenticity – Herstellung des Echten

Universität Innsbruck, Freitag, den 13.5.2015 (ganztägig)
Veranstaltet von der Universität Innsbruck (Timo Heimerdinger, Europäische Ethnologie &
Forschungsschwerpunkt „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“) gemeinsam mit der
ARGE „Kulturelle Dynamiken“ der Österreichischen Forschungsgemeinschaft
www.kulturelle-dynamiken.sbg.ac.at
http://www.oefg.at/de/

Auch wenn in den kulturwissenschaftlichen Disziplinen seit einigen Jahren längst selbstverständlich ist, dass Authentizität als eine Wahrnehmungskategorie und nicht als eine positiv bestimmbare Objektkategorie gelten muss, sie mithin immer im Auge des Betrachters liegt, so hält in öffentlichen Diskursen die Debatte um die Frage des Authentischen doch unvermindert an. Biografien, Selbstentwürfe, KandidatInnen für Kulturerbe- Prädikate, Medien- und Kunsterzeugnisse, populärkulturelle Artefakte und nicht zuletzt menschliche Beziehungen – all diese Gegenstände werden auch unter Rückgriff auf die Kategorie des Authentischen vermessen, bewertet und verhandelt.
Das diesjährige HabilitandInnenkolloquium der ARGE „Kulturelle Dynamiken“ möchte sich vertieft und exemplarisch einzelnen Fallbeispielen im Umfeld dieser Diskurs- und Praxiszusammenhänge zuwenden und knüpft dabei an die bisherigen Tagungen zu Memorialisierung und Theatralisierung an (http://kulturelledynamiken.
sbg.ac.at/index.php/tagungenmain.html).
Es soll dabei nicht so sehr die Frage im Zentrum stehen, ob Authentizität hergestellt werden kann und muss – dies setzen wir als ausverhandelt voraus (vgl. Fischer-Lichte, Lindner, Lethen u.a.). Vielmehr soll uns die Beobachtung dessen interessieren, wie doing authenticity geschieht. Mit welchen Mitteln, Diskursen, Praktiken und Konzepten wird die Herstellung von Authentizität angestrebt und erreicht? Welche Interessen, Strukturen, Bedingungen und Konstellationen flankieren und ermöglichen Authentifizierung? Welche policies werden damit verfolgt bzw. durchgesetzt? Oder aber: woran scheitern sie? Und wer oder was entscheidet medial, öffentlich und de facto darüber?
Aussagekräftige Fallbeispiele aus laufenden Forschungsprojekten, die ebenso mit empirischen Bezügen wie mit theoretischen Referenzen arbeiten, sind geeignet, das Gespräch über Fächergrenzen hinweg anzuregen.
Wir laden ForscherInnen im Postdoc-Stadium aus allen kulturwissenschaftlichen Disziplinen ein, sich mit einem 1-seitigen Konzept zu bewerben.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung (Konzept & CV) bis 31. Januar 2016 an: timo.heimerdinger@uibk.ac.at

Univ.-Prof. Dr. Timo Heimerdinger
Europäische Ethnologie – Universität Innsbruck
Tel.: +43 – (0)512 – 507 – 4430
E-Mail: timo.heimerdinger@uibk.ac.at
http://www.uibk.ac.at/geschichte-ethnologie/mitarbeiterinnen/univ-prof/heimerdinger-timo/

W3-Professur EKW/Museumswissenschaft an der Univ. Tübingen

Montag, 4. Januar 2016

An der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Eberhard
Karls Universität Tübingen ist am Ludwig-Uhland-Institut für
Empirische Kulturwissenschaft zum 01.10.2016 oder später eine

Professur (W3) für Empirische Kulturwissenschaft/Museumswissenschaft
sowie kulturgeschichtliche Sach- und Bildforschung
zu besetzen.

Gesucht wird ein(e) promovierte(r) Empirische(r)
Kulturwissenschaftler(in), Europäische Ethnolog(in), Volkskundler(in)
mit einem Schwerpunkt in kulturwissenschaftlicher Museumsforschung.
Der Professur obliegt zudem die Leitung der Institutssammlung.
Von den Bewerbern und Bewerberinnen wird erwartet, dass sie in
Forschung und Lehre das Fach in angemessener Breite vertreten und
neben der Museumswissenschaft in den Bereichen Sachkultur- und
Bildforschung ausgewiesen sind. Es wird außerdem ein Profil gewünscht,
das die internationale Ausrichtung des Instituts in Forschung und
Lehre weiter stärkt.

Vorausgesetzt werden eine Habilitation oder gleichwertige
wissenschaftliche Leistungen sowie nachgewiesene didaktische Eignung.
Rechte, Pflichten und Einstellungsvoraussetzungen der Professur
ergeben sich aus dem LGH Baden-Württemberg.
Die Universität strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in
Forschung und Lehre an und bittet deshalb entsprechend qualifizierte
Wissenschaftlerinnen nachdrücklich um ihre Bewerbung. Schwerbehinderte
werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen (Curriculum vitae mit
Zeugniskopien, gegliederter Publikationsliste, Listen der abgehaltenen
Lehrveranstaltungen, eingeworbenen Drittmittel und bestehenden
Kooperationen sowie einem Lehr- und Forschungsplan) und drei
Publikationen, vorzugsweise Aufsätze, bis 10.02.2016 – bevorzugt in
elektronischer Fassung – an den Dekan der Wirtschafts- und
Sozialwissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Josef Schmid,
Nauklerstraße 48, 72074 Tübingen oder dekanat@wiso.uni-tuebingen.de zu
richten.