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Archiv für Juli 2017

Oldenburg: Frist verlängert: Wiss. Mitarb. 75% Projekt „Textil-MinimalistInnen. Pioniere nachhaltiger Praxis“

Montag, 31. Juli 2017

In der Fakultät III – Sprach- und Kulturwissenschaften – ist im Institut für Materielle Kultur zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für die Projektlaufzeit bis zum 30.11.2020 die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/
Wissenschaftlichen Mitarbeiters
(Entgeltgruppe 13 TV-L)

zur Mitarbeit in der Forschung im Rahmen des Projektes „Textil-MinimalistInnen. Pioniere nachhaltiger Praxis“ im Umfang von 75% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (z. Z. 29,85 Std. wöchentlich) zu besetzen.

Aufgaben:

Die Stelle beinhaltet

  • Mitarbeit im DFG-Projekt „Textil-MinimalistInnen. Pioniere nachhaltiger Praxis“
  • Planung und Durchführung einer ethnographischen Feldforschung
  • Wissenschaftliche Dienstleistungen im Rahmen des Projektes (wissenschaftliche Präsentation und Publikation, Tagungsorganisation, Drittmittelanträge)

Es besteht die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterbildung, insbesondere zur Anfertigung einer Dissertation. Die eigenen, im Projektzusammenhang erzielten Arbeitsergebnisse können für eine Promotion verwendet werden.

Erforderlich ist

  • Ein bis spätestens dem Einstellungstermin mit überdurchschnittlich guten Examen abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Europäischen Ethnologie, Kulturwissenschaft, Soziologie oder verwandten Fächern
  • Nachgewiesene Erfahrungen in der ethnographischen Feldforschung
  • Bereitschaft zu mehrwöchigen Feldforschungsaufenthalten im In- und Ausland
  • Vertiefte Kenntnisse in Theorien der Science Technology Studies, bzw. sozio-materieller Perspektiven
  • Hohe soziale Kompetenz und Sicherheit in der Kontaktaufnahme im Forschungsfeld

Erwünscht sind

  • Vertiefte Kenntnisse in Anthropology of Economics
  • Vertiefte Kenntnisse in Fashion Studies, Material Culture Studies oder Konsumforschung
  • Ein Promotionsprojekt in diesen Bereichen
  • Erfahrungen in Projektarbeit
  • Sicheres Englisch für Präsentation und Publikation
  • Affinität zu textilen Techniken
  • Sicherer Umgang mit Social Media
  • Sicherer Umgang mit MAXQDA, Grafik- und Bildbearbeitungsprogrammen

In diesem dreijährigen DFG-geförderten Forschungsprojekt am Institut für Materielle Kultur wird anhand des wachsenden großstädtischen Lebensstils Minimalismus untersucht, wie nachhaltiges Haushalten und Wirtschaften umgesetzt und moralisch reflektiert wird. Im Rahmen der Kulturanthropologie des Textilen werden die häuslichen Praktiken mit Bekleidung durch ethnographische Feldforschung in den Minimalismus-Szenen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz erschlossen.

Die Carl von Ossietzky Universität strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gem. §21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit einem Lebenslauf, Zeugniskopien, einer Schriftprobe (z.B. Master- oder Hausarbeit, ggf. journalistische Arbeit) und einem Exposé bzw. Probekapiteln des Dissertationsvorhabens sowie einem Verzeichnis der Veröffentlichungen und universitären Lehrveranstaltungen unter Nennung des Kennworts „Textil-MinimalistInnen“ im Betreff bis zum 30.09.2017 bevorzugt per E-Mail als eine zusammenhängende pdf-Datei an

MaterielleKultur (at) uni-oldenburg.de (Gesamtgröße maximal 40 MB) oder auf dem Postweg an die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, FK. III, Institut für Materielle Kultur, z. H. Frau/Herrn Prof. Dr. Heike Derwanz, 26111 Oldenburg.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesendet werden. Bitte senden Sie daher keine Originale oder Mappen zu.

Fragen zur Stelle beantwortet Ihnen gerne: Jun.-Prof. Dr. Heike Derwanz, Heike.Derwanz (at) uni-oldenburg.de

Hamburg: Wiss. Mitarb. 50% befristet

Dienstag, 25. Juli 2017

Ab dem 01.11.2017 ist die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters gemäß

§ 28 Abs. 1 HmbHG* zu besetzen.

 

Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe 13 TV-L. Die wöchentliche Arbeitszeit entspricht

50% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit.**

 

Die Befristung des Vertrages erfolgt auf der Grundlage von § 2 Wissenschaftszeitvertragsgesetz. Die Befristung ist vorgesehen für die Dauer von zunächst drei Jahren. Die Universität strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden im Sinne des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

 

Aufgaben:

Zu den Aufgaben einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/eines wissenschaftlichen Mitarbeiters gehören wissenschaftliche Dienstleistungen vorrangig in der Forschung und der Lehre. Es besteht Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterbildung, insbesondere zur Anfertigung einer Dissertation; hierfür steht mindestens ein Drittel der jeweiligen Arbeitszeit zur Verfügung.

 

Aufgabengebiet:

Mitarbeit in der Lehre (2 LVS), Studien- und Erasmusberatung, Mitwirkung in der Betreuung der Bachelor- und Masterstudierenden, im Studiengangsmanagement und bei den Dienstleistungsaufgaben des Instituts.

 

Einstellungsvoraussetzungen:

Abschluss eines den Aufgaben entsprechenden Hochschulstudiums, vorzugsweise in den Fächern Volkskunde/Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie/Empirische Kulturwissenschaft oder benachbarten Fächern. Idealerweise planen Sie Ihr Promotionsvorhaben mit internationaler Ausrichtung in einem der Schwerpunktbereiche des Instituts, gewünscht werden interdisziplinäre Orientierung und Dialogfähigkeit. Schwerbehinderte haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen/Bewerbern bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Gertraud Koch oder schauen Sie im Internet unter www.https://www.kultur.uni-hamburg.de/vk.html.

 

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Hochschulabschluss) bis zum 15. August 2017 an: geschaeftszimmer.ifvk@uni-hamburg.de (Bewerbungen bitte ausschließlich digital; Papierbewerbungen werden nicht zurückgeschickt).

 

Prof. Dr. Gertraud Koch

Faculty of Humanities

European Ethnology/Cultural Anthropology

Edmund-Siemers-Allee 1 (West)

 

D-20146 Hamburg

 

Fon +49 40 42838 -2014

Fax +49 40 42838 -6346

gertraud.koch@uni-hamburg.de

https://www.fbkultur.uni-hamburg.de/vk/personen/koch.html

Forschungsstipendium für Docs und Post-Docs in Innsbruck, Forschungsschwerpunkt „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“

Montag, 24. Juli 2017

Forschungsstipendium für Docs und Post-Docs in Innsbruck
Forschungsschwerpunkt „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“, Universität Innsbruck
Bewerbungsschluss: 15. Oktober 2017

Der Forschungsschwerpunkt (FSP) „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“ schreibt mit Unterstützung des International Relations Office der Universität Innsbruck drei Forschungsstipendien für das Wintersemester 2017/18 aus.

Das Stipendium ermöglicht drei NachwuchswissenschaftlerInnen einen vierwöchigen Forschungsaufenthalt in Innsbruck, der am 01. Februar 2018 anzutreten ist. Am 27. Februar 2018 findet gemeinsam mit den StipendiatInnen und unter Einbeziehung des Doktoratskollegs „Dynamiken von Ungleichheit und Differenz im Zeitalter der Globalisierung“ ein Workshop statt, der die Entstehungsbedingungen von Ungleichheit unter der Perspektive von Migration diskutieren will.

Den inhaltlichen Rahmen bildet dabei der Blick auf Phänomene von Differenz und Superdiversität. Im Kontext von Migration und Mobilität kam und kommt es zu einem vielschichtigen und mehrfach ungleichen Zugang zu materiellen und immateriellen Ressourcen (Teilhabe am öffentlichen Diskurs, soziale Symbole, Sprachen, Literatur etc.). Gesellschaftliche Pluralität entwickelt sich somit entlang unterschiedlicher Kriterien und Differenzierungsmerkmale. Diese komplexe Situation hat sich zur postmigrantischen Normalität entwickelt, die nicht nur für die Migrantinnen und Migranten, sondern auch für die mitteleuropäischen Aufnahmegesellschaften längst konstitutiv geworden ist. Das Paradigma der Superdiversität – strukturell verwandt etwa mit dem der Intersektionalität – soll uns beim Workshop als konzeptioneller Bezugspunkt zur Diskussion dessen dienen, was Gesellschaft unter den Bedingungen von Grenz- und Migrationsregimen ausmacht.

Es werden Reisekosten (innerhalb der EU bis zu 400 €, außerhalb der EU bis zu 800 €, Originalbelege) sowie für die Dauer des Forschungsaufenthaltes Unterkunfts- und Verpflegungskosten (ausgezahlt wird ein Pauschalbetrag über € 1.000) übernommen. Von den StipendiatInnen wird – neben ihrer Anwesenheit in Innsbruck – erwartet, dass sie sich mit einem Vortrag oder Impulsreferat am Workshop beteiligen.

Das Stipendium richtet sich an DoktorandInnen und Post-Docs, die sich in ihren laufenden Forschungsprojekten mit „kulturellen Begegnungen“ und „kulturellen Konflikten“ auseinandersetzen. Das Ziel des FSP „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“ ist die Intensivierung des interdisziplinären Austausches zum genannten Themenbereich. Vorhaben mit interdisziplinärer Ausrichtung sind daher ausdrücklich erwünscht.

Nähere Informationen zum FSP finden Sie unter: http://www.uibk.ac.at/fsp-kultur/, Details zum Doktoratskolleg unter: https://www.uibk.ac.at/dk-ungleichheit/.

Voraussetzungen für die Bewerbung um ein Stipendium sind:
1.            Abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplomstudium/Master bzw. Doktoratsstudium/PhD)
2.            Forschungsvorhaben mit nachweislichem Bezug zum FSP bzw. zum Doktoratskolleg
3.            Expertise in der Ungleichheits- oder Migrationsforschung
4.            Unfall- und Krankenversicherung

Folgende Unterlagen sind für die Bewerbung um ein FSP-Forschungsstipendium einzureichen:
1.            Exposé zum Forschungsvorhaben auf ca. 5 Seiten, inkl. Stand der Arbeit und Zeitplan
2.            Erläuterungen zum FSP-Bezug sowie des eigenen Interesses am Thema des Workshops
3.            (Kurz-)Gutachten (letter of recommendation) des akademischen Betreuers bzw. der akademischen Betreuerin
4.            Lebenslauf (ggf. mit Publikationsliste)
5.            Kopie des Hochschul-Abschlusszeugnisses

Bitte senden Sie die genannten Dokumente bis 15. Oktober 2017 an fsp-kultur@uibk.ac.at. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an dieselbe Adresse.

Mit Annahme der Förderung verpflichtet sich die Stipendiatin bzw. der Stipendiat zur Verfassung eines Kurzberichts am Ende ihres bzw. seines Aufenthalts in Innsbruck. Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass das Stipendium nur im genannten Zeitraum, d.h. von 01. bis 28. Februar 2018 in Anspruch genommen werden kann. Es besteht kein Rechtsanspruch auf das Stipendium.

Marburg: Professur (W 3) für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft

Mittwoch, 12. Juli 2017

Philipps-Universität Marburg

Am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Philosophie, Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, ist zum Wintersemester 2018 eine

Professur (W 3) für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft

zu besetzen.

Die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber soll das Fach Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft in seiner ganzen Breite in Lehre und Forschung vertreten. Einschlägige Erfahrungen in empirischer Forschung, in der Lehre und in der akademischen Selbstverwaltung werden ebenso vorausgesetzt wie Erfahrungen in der erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln.

Erwartet werden die Bereitschaft zu interdisziplinärer Zusammenarbeit in den Forschungsverbünden des Fachbereichs und der Philipps-Universität sowie zur internationalen Vernetzung in der Forschung.

In der Lehre ist neben der Durchführung von Studienprojekten und der Entwicklung neuer Formen „forschenden Lernens“ in den BA- und MA-Studiengängen die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Kultur- und Sozialanthropologie sowie der Religionswissenschaft besonders erwünscht.

Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen der §§ 61 und 62 HHG. Die Philipps-Universität misst einer intensiven Betreuung der Studierenden und Promovierenden große Bedeutung zu und erwartet von den Lehrenden eine ausgeprägte Präsenz an der Universität.

Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreundlichen Hochschule. Bewerberinnen/Bewerber mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Bewerbungsunterlagen (Kopien) sind bis zum 25.08.2017 zu richten an die Präsidentin der Philipps-Universität Marburg, Biegenstraße 10, 35032 Marburg. Zusätzlich können Bewerbungen ausschließlich als PDF-Datei an bewerbung@verwaltung.uni-marburg.de gesendet werden.

Uffenheim: LEITER/IN FORSCHUNGSSTELLE FRÄNKISCHE VOLKSMUSIK gesucht

Dienstag, 11. Juli 2017

Der Bezirk Mittelfranken sucht zum 01.08.2018 eine / einen

 

LEITERIN / LEITER DER  FORSCHUNGSSTELLE FÜR FRÄNKISCHE VOLKSMUSIK in TVöD EG 14 TVöD

 

Die Forschungsstelle für fränkische Volksmusik mit Sitz in Uffenheim erforscht frühere und heutige Erscheinungsformen der Volksmusik in Franken. Sie sammelt, ordnet, interpretiert und archiviert Lieder, Instrumentalnoten, Tonträger und Musikinstrumente und unterhält eines der größten Archive für historische Gebrauchsmusik in Bayern. Die Ergebnisse der Forschungen werden in einer eigenen Veröffentlichungsreihe oder in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen in Franken und Bayern publiziert.

 

Für die ausgeschriebene Position suchen wir eine engagierte, fachlich qualifizierte und innovative Persönlichkeit mit Führungs- und Managementqualitäten, die in der Lage ist, den in den vergangenen Jahren erreichten Rang und Stand der Forschungsstelle zu sichern und perspektivisch weiterzuführen.

IHRE AUFGABEN: Leitung der Forschungsstelle in personeller, organisatorischer und fachlicher Hinsicht / Wissenschaftliches Arbeiten: Feldforschung, Verfassen wissenschaftlicher Beiträge und Publikationen, Herausgabe von Lied- und Notenpublikationen sowie von Gebrauchsnoten für die Musikpraxen der „Fränkischen Volksmusik“, wissenschaftliche Vorträge, Workshops und Seminare / Beratung

IHR PROFIL: Abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium (Abschluss: Magister Artium oder Master), möglichst mit Promotion in der Fachrichtung Musikethnologie, Volkskunde oder vergleichbar / Mehrjährige Erfahrung in der Volksmusik- / Popularmusikforschung / Erfahrung in Feldforschung / Kenntnisse der als „Volksmusik“ bezeichneten regionalen Musikpraxen, der Volkskunde, Geschichte und Kultur / Kenntnisse in Lied- und Notenpublikation, Ausstellungskonzeptionierung/ Führerschein Klasse B/ Lebensmittelpunkt im Umfeld der Forschungsstelle wird erwartet

 

Wir sind Mitglied im Familienpakt Bayern und setzen uns für eine familienfreundliche Arbeitswelt ein.

Der Bezirk Mittelfranken fördert die berufliche Gleichstellung der Frauen und begrüßt es, wenn sich Frauen bewerben.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt.

KONTAKT: Für Auskünfte steht Ihnen die Leiterin des Kulturreferats, Frau Dr. Kluxen (Tel. 0981 / 4664-5000), gerne zur Verfügung.

Informationen über die Forschungsstelle für fränkische Volksmusik erhalten Sie unter www.volksmusik-forschung.de, allgemeine Informationen über den Bezirk Mittelfranken finden Sie unter www.bezirk-mittelfranken.de.

 

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis spätestens 29.09.2017 an:

 

Bezirk Mittelfranken

Organisations- und Personalreferat

Danziger Str. 5

91522 Ansbach

bewerbung@bezirk-mittelfranken.de

Tagung: Wie kann man nur dazu forschen? – Themenpolitik in der Europäischen Ethnologie – Innsbruck, 3.- 5. November 2017

Montag, 10. Juli 2017

Was macht für die Europäische Ethnologie/Volkskunde ein “gutes” Thema aus und wann ist ein Thema “schlecht”? Welche Forschungsgebiete, theoretischen Zugänge und methodischen Ansätze werden fachintern marginalisiert oder abgewertet? Im Zentrum der Tagung stehen der Zusammenhang von Fach- und Themenpolitik sowie mögliche Umgangsmodi des Faches  mit solchen Tendenzen. Dazu sollen in einer analytischen Perspektive die implizit mitgeführten Klassifizierungsmechanismen von Themen explizit gemacht werden. In diesem Kontext werden Prozesse der Herstellung hegemonialer Meinungen über die Güte von Themen aufgrund von Paradigmenwechseln, Turns & Trends und der kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Fachgeschichte, dem Fachhabitus und mit Wissenskulturen thematisiert. Ziel ist die Reflexion von Tabus, blinden Flecken, Bewertungs- und Ausschlussprozessen im Kontext der intrafachlichen Diskursivierung von Forschungsgegenständen. Diese kann sich  beispielsweise auf die – vermeintliche –  Relevanz vs. Irrelevanz von Themen, die Wahrnehmung von Forschungen zum Devianten und deren potentielle Auswirkungen auf die Karriere  oder das symbolische Kapital und die Anerkennung der Forschenden beziehen. Daneben werden politische und strategische Überlegungen bei der Themenfindung, etwa im Kontext von Drittmittelförderung und Exzellenzinitiativen, diskutiert.

cfp vom 14.11.2016 http://www.hsozkult.de/event/id/termine-32537

Tagungsort:
Altes Universitäts‐Hauptgebäude, Saal University of New Orleans, Innrain 52, A-6020 Innsbruck

Teilnahme:
Aus Platzgründen ist nur eine begrenzte Personenanzahl möglich, Teilnahme daher nur nach vorheriger Anmeldung unter europ-ethnologie@uibk.ac.at bis zum 15.10.2017
(Kostenbeitrag:  € 30,- / erm. € 15,- ; Bezahlung vor Ort)

Programm

Fr., 03.11.2017
16:30h                   Eröffnung
16:45h                   Einführung: Timo Heimerdinger (Innsbruck) / Marion Näser-Lather (Marburg): Gute Themen, schlechte Themen
17:30h                   Jens Wietschorke (München/Wien): Does that matter? Wissensanthropologische Überlegungen zum Relevanzkriterium in der kulturwissenschaftlichen Forschung.
18:15h                   Kaspar Maase (Tübingen): ‚Volk und Kunst‘: ein Thema des 18. Jahrhunderts als Gegenstand ‚positiver Anthropologie‘ im 21. Jahrhundert?
19:30h                   Empfang

Sa, 04.11.2017
9:00h                      Silke Göttsch-Elten (Kiel): Forschen im Mainstream? Positionierungen zwischen Exzellenz und Förderlinien
9:45h                      Stefan Groth (Zürich): Makro-Trends als Forschungsthema? Europäisch-ethnologische Themenbegrenzung am Beispiel der „Mitte“
10:30h                   Kaffeepause
11:00h                   Christine Bischoff (Hamburg): Nobilitierung von Erfahrungswissen – Methodenkompetenz als Programmatik in der Europäischen Ethnologie?
11:45h                   Sarah Kleinmann (Dresden) / Merve Lühr (Dresden): Psychoanalyse in der Europäischen Ethnologie!? – Auf den Spuren einer Theorie und Methode
12:30-14:00h     Mittagspause
14:00h                   Jonathan Roth (Mainz): Die dunkle Seite der Macht. Themenpolitik zu politischen Themen
14:45h                   Bernd Jürgen Warneken (Tübingen): Rechts liegen lassen? Über das europäisch-ethnologische  Desinteresse an „konventionellen“ Unter- und Mittelschichten
15:30h                   Kaffeepause
16:00h                   Andreas Hartmann (Münster): Ethos und Eros volkskundlichen Fragens
16:45h                   Lydia Maria Arantes (Graz): Das Stricken als volkskundlich-kulturanthropologischer Forschungsgegenstand. Ein leidiges Thema
19:30h                   gemeinsames Abendessen

So, 5.11.2017
9:00h                      Karl Braun (Marburg): Die Zipfelmütze erforschen? Longue duree – Pathosformel – Hermeneutik
9:45h                      Cornelia Renggli (Zürich): „Behinderung? Das ist doch eher was für die Sonderpädagogik.“ Plädoyer für eine thematische Offenheit der Europäischen Ethnologie
10:30h                   Kaffeepause
11:00h                   Karin Bürkert (Tübingen): Von „Harakiri“ und „gefährlichen Menschen“ – Überlegungen zum Wagnis der (Brauch-) Forschung im gesellschaftlichen Auftrag
11:45h                   Mirko Uhlig (Mainz): Lachen im, mit und über das Feld? Über das legitime und illegitime Verhältnis zu Forschungsfeld und -gegenstand
12:30h-13:00     Abschluss und Tagungsende


Univ.-Prof. Dr. Timo Heimerdinger
Europäische Ethnologie – Universität Innsbruck
Tel.: +43 – (0)512 – 507 – 4430
E-Mail: timo.heimerdinger@uibk.ac.at
http://www.uibk.ac.at/geschichte-ethnologie/mitarbeiterinnen/univ-prof/heimerdinger-timo/

Bonn: Wiss. MitarbeiterIn, 50%, 3 Jahre

Montag, 3. Juli 2017

Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn sucht für das
Institut für Archäologie und Kulturanthropologie, Abteilung
Kulturanthropologie/Volkskunde, zum 1. Oktober 2017 befristet auf drei
Jahre eine/-n Wissenschaftliche/-n Mitarbeiter/-in (50%).

Sie bearbeiten ein eigenes Forschungsprojekt mit dem Ziel der Promotion.
Sie arbeiten bei der Selbstverwaltung der Abteilung und bei den
Dienstleistungsaufgaben mit. Ihre Lehrtätigkeit beträgt zwei
Semesterwochenstunden im Masterstudiengang.

Sie haben:
– einen sehr guten Hochschulabschluss (Diplom, Magister, M.A. oder
vergleichbar)in Kulturanthropologie oder einem verwandten
empirisch-kulturwissenschaftlichen Fach

– fundierte Erfahrungen und Methodenkenntnisse der historischen und/oder
ethnographischen Kulturanalyse

– erste Erfahrungen in der akademischen Lehre und Selbstverwaltung
(nicht zwingend erforderlich)

– Interesse an einem oder mehreren der folgenden Themengebiete:
Historische Kulturanalyse, Museologische Theorie und Praxis, politische
Alltagskulturen, Urbane und/oder regionale Räume, Populärkultur,
Genderforschung

– die Befähigung zum strukturierten selbständigen und
eigenverantwortlichen Arbeiten

– sehr gute bis gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Wir bieten:

– Entgelt nach Entgeltgruppe 13 TV-L (50%)

– ein kollegiales Arbeitsklima

– die Möglichkeit, ein VRS-Großkunden-Ticket zu erwerben

Chancengleichheit ist Bestandteil unserer Personalpolitik.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre vollständigen und aussagekräftigen
Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Tabellarischer Lebenslauf,
Magister- oder Masterarbeit, Hochschulabschlusszeugnis, Zeugnis der
Allgemeinen Hochschulreife, Entwurf eines
Dissertationsforschungsprojekts im Umfang von ca. zwei Seiten) in
elektronischer Form (Bewerbung als eine PDF-Datei) bis zum 04.08.2017
unter Angabe der Kennziffer 51/17/3.13 an Jun.-Prof. Dr. Ove Sutter,
Institut für Archäologie und Kulturanthropologie, Abteilung
Kulturanthropologie/ Volkskunde, der Ihnen für nähere Auskünfte gerne
per E-Mail unter ove.sutter@uni-bonn.de zur Verfügung steht.

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich zwischen dem 21.8.–23.8.
statt.

Weitere Informationen zur Abteilung Kulturanthropologie/Volkskunde
finden Sie unter https://www.kulturanthropologie.uni-bonn.de.

Jun.-Prof. Dr. Ove Sutter
Abteilung Kulturanthropologie/Volkskunde | Unit of Cultural Anthropology and Folklore Studies
Institut für Archäologie und Kulturanthropologie | Department of Archeology and Cultural Anthropology
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn | University of Bonn
Am Hofgarten 22
53113 Bonn

ove.sutter@uni-bonn.de
0049 (0)228 73 25 73

www.iak.uni-bonn.de/abteilungen/kulturanthropologie-und-volkskunde/abteilung

Detmold: Kulturreferent/in Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte

Sonntag, 2. Juli 2017

Am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold ist zum 01.10.2017 die Stelle einer Kulturreferentin/eines Kulturreferenten zu besetzen. Ich leite Ihnen hiermit die Stellenausschreibung weiter und bitte Sie, sie ebenfalls an potenzielle Interessent*innen weiterzuleiten.

 

Aufgabe der Kulturreferentin/des Kulturreferenten ist die breitenwirksame Vermittlung der Kultur und Geschichte der Deutschen aus Russland sowie historischer, volks- und landeskundlicher Informationen an die Öffentlichkeit im In- und Ausland. Die Arbeit erfolgt auf der Grundlage des § 96 Bundesvertriebenengesetz (BVFG).

 

Inhaltliche Schwerpunkte sind u. a.:

>  * Organisation und Durchführung öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen

>  * Kulturelle Bildungs- und Jugendarbeit (z. B. durch Kooperationen mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen)

>  * Förderung von Projekten sowie Beratung von Antragstellern

>  * Pflege und Ausbau eines entsprechenden Netzwerks

>  * Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

Anforderungen:

 

>  * Geistes- oder kulturwissenschaftlicher Hochschulabschluss,

möglichst mit einer Fächerkombination aus den Bereichen Geschichte /

> Osteuropäische Geschichte / Volkskunde / Kulturmanagement / Pädagogik;

> Promotion ist von Vorteil

>  * Erfahrung im internationalen Kultur- und Veranstaltungsmanagement

>  * Kreativität im Umgang mit digitalen Kommunikationsformen und

Medienvermittlung

>  * Kenntnisse der russlanddeutschen Kunst- und Kulturgeschichte sowie

Sensibilität für den Kulturraum der Russlanddeutschen

>  * verhandlungssichere Beherrschung der russischen Sprache in Wort und

Schrift

>  * Gute Englischkenntnisse sind wünschenswert

>  * Kontaktfreude, Organisationstalent, Teamfähigkeit,

überdurchschnittliches Engagement, Flexibilität, selbstständiges

Arbeiten

>  * Bereitschaft zu häufigen Dienstreisen

>  * PKW-Führerschein

>  * sehr gute IT-Kenntnisse (Sicherheit im Umgang mit Office-Anwendungen, Bildbearbeitung).

 

Wir bieten eine Vollzeitstelle (z.Z. 39 Stunden pro Woche) in einem auf zunächst zwei Jahre befristeten Arbeitsverhältnis. Die Bezahlung erfolgt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst, Entgeltgruppe E 13. Dienstort ist Detmold. Die Stelle ist grundsätzlich zur Besetzung mit Teilzeitkräften geeignet.

 

Die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern wird gefördert. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz, schwerbehinderte Menschen nach Maßgabe des Sozialgesetzbuchs IX besonders berücksichtigt.

 

> Die Bewerbungsfrist endet am 31.07.2017 (Datum des Eingangs).

 

> Ihre Bewerbung mit tabellarischem Lebenslauf, beruflichem Werdegang, Kopien von Zeugnissen/ Beurteilungen, Angabe von Referenzen richten Sie bitte an folgende Anschrift:

 

Museum für russlanddeutsche Kultur und Volkskunde e.V.

Georgstraße 24

32756 Detmold

 

Hinweis:

 

Unvollständige oder später eingehende Unterlagen können nicht berücksichtigt werden, Bewerbungs-kosten nicht erstattet werden.

 

Nähere Informationen zu unserem Haus finden Sie unter www.russlanddeutsche.de.

 

Für evtl. Nachfragen steht Ihnen Herr Kornelius Ens telefonisch unter 05231-921691 oder k.ens@russlanddeutsche.de gerne zur Verfügung.