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Archiv für Januar 2017

Landschaftsverband Rheinland sucht wiss. ReferentIn für Projekt zur Provenienzforschung in Museen

Dienstag, 31. Januar 2017

Wissenschaftliche Referentin/Wissenschaftlichen Referenten

für ein„Projekt zur Provenienzforschung in Museen – Bedarfsermittlung
und Grundlagen“, angesiedelt im LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit,
Abteilung Museumsberatung, Kulturförderung, Auszeichnungen.

Die Stelle ist in Teilzeit mit 30 Stunden/Woche und befristet für die
Dauer von 2 Jahren zu besetzen.

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit
rund 18.000 Beschäftigten für die 9,6 Millionen Menschen im Rheinland.
Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 19 Museen und Kultureinrichtungen,
drei Heilpädagogischen Netzen, vier Jugendhilfeeinrichtungen und dem
Landesjugendamt erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen
werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen
mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen
Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die
StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der
Landschaftsversammlung Rheinland gestalten Politikerinnen und Politiker
aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

Mit über 400 Museen und öffentlich zugänglichen Sammlungen gehört das
Rheinland zu den vielgestaltigsten und lebendigsten Museumslandschaften
in Deutschland.

Der LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit setzt sich ein für die
Pflege, den Erhalt und den Ausbau einer unverwechselbaren, sinnvoll und
nachhaltig strukturierten rheinischen Museumslandschaft in ausgewogenem
Verhältnis von Sammlungsvielfalt und gezielter Schwerpunktbildung. Er
unterstützt die rheinischen Museen und Sammlungen durch fachliche
Beratung, finanzielle Förderung sowie Aufbereitung und Austausch von
Informationen. Neben der Museumsberatung und -förderung koordiniert der
LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit zudem die Regionale
Kulturförderung des LVR.

Die Abteilung Museumsberatung, Kulturförderung, Auszeichnungenist
regional sowie bundesweit vernetzt, unter anderem im DMB, ICOM sowie der
KMBL tätig.

Unter Federführung der Abteilung Museumsberatung, Kulturförderung,
Auszeichnungen und in Abstimmung mit dem LWL-Museumsamt in Westfalen
soll ein Projekt zur Provenienzforschung entwickelt und in den nächsten
zwei Jahren durchgeführt werden. Angestrebt wird die Einstellung einer
spezialisierten, mit den Strukturen und Arbeitsweisen der
Provenienzforschung vertrauten wissenschaftlichen Fachkraft, die,
ausgehend von und mit Unterstützung der Museumsberatung, ein Projekt zur
Provenienzforschung konzipiert. Ziel ist die Erarbeitung sowie Erprobung
strategischer Methodiken und Werkzeuge, um Provenienzforschung in Museen
zu initiieren und zu etablieren.

Ihre Aufgaben

Recherchen sowie Konzepterstellung

Strategieentwicklung

Durchführung von Forschung und Vermittlung

Dazu gehören insbesondere:

Die Konzeption einer kurz-, mittel- und langfristigen Struktur zur
Provenienzforschung, insbesondere zur Suche und Identifizierung von
NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut, für das Rheinland und
Westfalen (NRW)

Die Strategieentwicklung bezüglich der Feststellung, Prüfung sowie
Bearbeitung von Verdachtsmomenten, ggf. mit anschließender Durchführung
(Erst-Check)

Die Erprobung der erstellten Methodiken und Werkzeuge sowie Realisierung
damit in Verbindung stehender Services (Veranstaltungen, Publikation etc.)

Sie recherchieren für das Projekt nötige Themen, gesetzliche
Rahmenbedingungen, beispielhafte Verfahren und Herangehensweisen,
Institutionen und Protagonisten etc. und entwickeln eine Strategie, wie
die beiden Landschaftsverbände als Ansprechpartner für die Museen in
Nordrhein-Westfalen das Thema Provenienzforschung bearbeiten und
zukünftig in ihre Dienstleistungs-Portfolios integrieren können.

Sie übernehmen eine Querschnittsaufgabe zwischen der Museumsberatung in
der Abteilung Museumsberatung, Kulturförderung, Auszeichnungenund dem
LWL-Museumsamt sowie den Museen in der Region. Sie entwickeln geeignete
Services (Verfahren, Hilfsmittel, Medien, Veranstaltungsformate, etc.)
und führen diese beispielhaft durch.

Ihr Profil

Voraussetzung für die Besetzung:

Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Magister, Master)
der Fachrichtung Geschichte, Volkskunde oder Kunstgeschichte

Wünschenswert sind:

Mindestens einjährige Berufserfahrung mit Schwerpunkt im Bereich der
Provenienzforschung oder ein zweijähriges Volontariat mit entsprechendem
Schwerpunkt in einem Museum, einem Archiv oder im Kunsthandel oder

eine vergleichbare, nachweisliche Qualifikation (zum Beispiel
Weiterbildung) im Bereich der Provenienzforschung

Zeitgeschichtliche Kenntnisse (Zeit des Nationalsozialismus)

Erfahrung in der Archivarbeit

Erfahrungen in der Museumsarbeit, insbesondere im Hinblick auf den
Umgang mit Sammlungsobjekten (Dokumentation)

Erfahrungen in der praktischen Provenienzrecherche

Kenntnisse der einschlägigen Rechercheverfahren, der
Forschungseinrichtungen, Arbeitskreise etc.

Erfahrungen in der Konzeption und Durchführung eines Projektes

Eigenverantwortliches und selbstständiges Arbeiten

Kommunikative Fähigkeiten mit unterschiedlichsten Projektpartnern

Hohes Maß an Team- und Kommunikationsfähigkeit, sicheres Auftreten in
der Zusammenarbeit mit Partnern

Hohe Belastbarkeit

Sicherer Umgang mit den gängigen MS Office-Anwendungen

PKW-Führerschein

Der Eignungs- und Befähigungsnachweis ist durch Vorlage aktueller
dienstlicher Beurteilungen/Zeugnisse zu führen.

Wir bieten Ihnen

Entgeltgruppe 14 TVöD

Ein Job-Ticket des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg mit
Übergangstarifmöglichkeiten VRR etc. ist kostengünstig zu erwerben

Umfangreiches Fortbildungsangebot

Betriebliche Zusatzversorgung zur Alterssicherung im Tarifbereich

Als Mitglied im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ hat die
Vereinbarkeit von Familie und Beruf für uns eine hohe Priorität. Wir
bemühen uns um familienfreundliche Arbeitszeiten.

Haben Sie noch Fragen?

Dann wenden Sie sich bitte an Frau Ruth Türnich, Telefon 0221 809-2035.
Sie wird Ihnen gerne weiterhelfen.

Allgemeine Informationen über den Landschaftsverband Rheinland finden
Sie im Internet unter www.lvr.de.

Der Bewerbung schwerbehinderter Frauen und Männer wird bei sonst
gleicher Eignung der Vorzug gegeben.

Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund.

Bitte bewerben Sie sich beim LVR-Fachbereich Personal und Organisation
bis zum 12.02.2017 online über folgenden Link: „Zur Online Bewerbung“.

Referenzcode: K1354

Museumsdorf Cloppenburg: Ltd. MuseumsdirektorIn

Freitag, 27. Januar 2017

Mit über 60 historischen Gebäuden und umfangreichen Sammlungen zur regionalen Kulturgeschichte gehört das Museumsdorf Cloppenburg – Niedersächsisches Freilichtmuseum -, eine Stiftung des öffentlichen Rechts, zu den großen und vielbesuchten Freilichtmuseen Mitteleuropas. Als publikumsattraktive Einrichtung fühlt sich das Museum wissenschaftlich-forschenden Ansätzen wie partizipativen Vermittlungsformen gleichermaßen verpflichtet.

 

Zum 1. April 2018 ist die aus Altersgründen frei werdenden Stelle der/des

Ltd. Museumsdirektorin/Ltd. Museumsdirektors

neu zu besetzen.

 

Gesucht wird eine dynamische Persönlichkeit mit hoher fachlicher und sozialer Kompetenz sowie der generellen Bereitschaft, die Position des Freilichtmuseums in seiner Funktion als Interessensvertreter und Sachwalter der ländlichen materiellen Kultur Niedersachsens zu stärken und auszubauen.

 

Zu Ihren Aufgaben gehören insbesondere

  • die offensiv geprägte Wahrnehmung der verantwortlichen Leitung für die Institution Museumsdorf Cloppenburg in ihren fachlich-inhaltlichen, wirtschaftlichen und personellen Belangen,
  • die Fortführung der konzeptionellen Weiterentwicklung des Freilichtmuseums als regional eingebundene und international agierende Kultureinrichtung unter besonderer Berücksichtigung seiner komplexen Sammlungen und Forschungsaktivitäten,
  • die nachhaltige Verankerung und Positionierung des Museums in bestehenden und auszubauenden Netzwerken in der Region sowie auf nationaler und europäischer Ebene,
  • die Einwerbung von Drittmitteln für den institutionellen Ausbau des Museums sowie zur Durchführung von Forschungs- und Ausstellungsprojekten,
  • die Pflege und Fortentwicklung der projektbezogenen und institutionalisierten Zusammenarbeit mit Kulturinstitutionen und Hochschulen in Norddeutschland sowie mit Einrichtungen der staatlichen Denkmalpflege und der Baudenkmalsinitiative „Monumentendienst“ in Niedersachsen.

 

Ihr Profil zeichnet sich aus durch

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium in den Fächern Volkskunde/Kulturgeschichte, Geschichte oder Kunstgeschichte (vorzugsweise Promotion),
  • mehrjährige Berufserfahrung in (möglichst) leitender oder geschäftsführender Position in Freilichtmuseen oder ähnlichen Kultureinrichtungen,
  • ein ausgeprägtes Interesse an bauhistorischer und materieller Kulturforschung sowie ihrer musealen Vermittlung einschl. neuer Formen der Vermittlung wie „Audience Development“ und partizipative Besuchergewinnung,
  • die Fähigkeit zur effektiven und konstruktiven Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Fördereinrichtungen wie Trägern, Sponsoren, Behörden, Stiftungen und Freundeskreisen,
  • ein starkes persönliches Engagement für die fachlichen, organisatorischen und wirtschaftlichen Abläufe des Museums

Weiterhin verfügen Sie über ausgezeichnete kommunikative und kreative Fähigkeiten, sind flexibel und belastbar. Daneben sind Sie im Besitz der Fahrerlaubnis der Klasse B und es steht Ihnen ein eigener PKW zur Verfügung. Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift setzen wird voraus.

 

Unser Angebot

Wir bieten Ihnen eine verantwortungsvolle, interessante und abwechslungsreiche Vollzeitstelle. Die Einstellung erfolgt je nach den persönlichen Voraussetzungen im Beamtenverhältnis bzw. in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) als Vollzeitkraft.

Bewertet ist diese Stelle nach Besoldungsgruppe A 16 bzw. Entgeltgruppe 15 TV-L.

 

Interesse?

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 04. März 2017 an den

Landkreis Cloppenburg

Geschäftsführung der Stiftung

Museumsdorf Cloppenburg

10. 1 – Service Organisation und Personal

Postfach 1480 – 49644 Cloppenburg

 

 

Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen (Nachweis erforderlich) bevorzugt eingestellt.

 

Ihre Bewerbungsunterlagen reichen Sie bitte nur als unbeglaubigte Kopien ein und verwenden Sie keine Mappen/Klarsichtfolien, da die Unterlagen nicht zurückgesandt, sondern nach einer Aufbewahrungsfrist von 3 Monaten nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens daten-schutzgerecht vernichtet werden.

 

Evtl. Rückfragen richten Sie bitte an Herrn Prof. Dr. Uwe Meiners, Ltd. Museumsdirektor, Museumsdorf, Tel.-Nr. 04471/9484-11, E-Mail: sekretariat@museumsdorf.de.

 

Über die Inhalte und Aufgaben des Museums informieren Sie sich gerne unter www.museumsdorf.de.

Stuttgart: Leitung der Landesstelle für Volkskunde Landesmuseum Württemberg

Freitag, 27. Januar 2017

Das Landesmuseum Württemberg in Stuttgart mit seiner Außenstelle, dem Museum für Alltagskultur im Schloss Waldenbuch, und seinen Zweigmuseen gehört zu den größten kulturhistorischen Museen in Deutschland. Innerhalb des Landesmuseums Württemberg ist die Landesstelle für Volkskunde als ein Referat der Fachabteilung Volkskunde organisatorisch zugeordnet.

 

Zum 1. Mai 2017 ist die Leitung der Landesstelle für Volkskunde unbefristet in Vollzeit zu besetzen.

 

Die Landesstelle für Volkskunde ist die zentrale Dokumentations- und Beratungsstelle für das Gebiet des ehemaligen Landes Württemberg mit Sitz in Stuttgart. Seit ihrer Gründung im Jahre 1923 sind vielfältige Archivbestände und eine umfangreiche Bibliothek zu allen historischen und aktuellen Themen der Empirischen Kulturwissenschaften/Europäische Ethnologie/Kulturanthropologie entstanden. Die bisherige Dokumentation umfasst vor allem die Gebiete Alltagskultur, Sprachforschung, Namenskunde, Volkslieder, Landeskunde und –geschichte. Die Landesstelle ist eine Serviceeinrichtung zur fachbezogenen Beratung u.a. für Vereine, Verbände, Heimatforscher, Landesbehörden und den Medien. Sie versteht sich als Mittler zwischen kulturanthropologischer Forschung und kultureller Praxis. Die Vermittlung erfolgt innerhalb des und in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg. Neben der zu besetzenden Stelle gehören derzeit ein Mitarbeiter für die Bibliothek und eine Verwaltungsangestellte zum Team.

 

Ihre Tätigkeit

Zur Leitung der Landesstelle gehören insbesondere folgende Aufgaben:

  • die Dokumentation des nicht-materiellen kulturellen Erbes der Gegenwart und des kulturellen Wandels,
  • Ausbau einer engen Verknüpfung von Forschung und öffentlicher Vermittlung u.a. durch fachbezogene und interdisziplinäre Workshops und Veranstaltungen,
  • die organisatorische Betreuung und Fortführung der Bibliothek und Archive, deren Digitalisierung und Bereitstellung auf nationalen und internationalen Portalen,
  • die Betreuung und die Beratung der Nutzer,
  • die Entwicklung und Durchführung von Forschungsvorhaben in Kooperation mit universitären und außeruniversitären Einrichtungen,
  • die Erstellung von Publikationen (online und print).

 

Ihre Qualifikation

  • ein mit Promotion abgeschlossenes Studium der Volkskunde/Empirischen Kulturwissenschaft/Europäischen Ethnologie/Kulturanthropologie  mit sehr guten Kenntnissen in klassischen und aktuellen Themen der Fachdisziplin, wie etwa gesellschaftliche Diversifikation, Transkulturalität und Auswirkungen der Digitalisierung,
  • Kenntnisse in verwandten Disziplinen wie Landeskunde und –geschichte, Sprachforschung, Namenskunde,
  • Kenntnisse im Archiv- und Bibliothekswesen,
  • Erfahrungen in der Forschung,
  • didaktische Kompetenz mit Freude an Vermittlung,
  • die Bereitschaft, fachspezifisch und interdisziplinär mit Nutzern und Kooperationspartnern zusammenzuarbeiten und aktiv zu befördern,
  • Erfahrungen im Publikationswesen,
  • gute strategische, konzeptionelle und organisatorische Fähigkeiten,
  • Überblick über die aktuelle Förderlandschaft in Deutschland und Europa,
  • Überblick über die aktuellen fachspezifischen nationalen und internationalen Entwicklungen,
  • ergebnisorientierte, strukturierte Arbeitsweise,
  • sehr gute mündliche und schriftliche zielgruppenspezifische Ausdrucksmöglichkeit,
  • gute Kommunikations- und Teamfähigkeit,
  • die Fähigkeit, die Landesstelle in der Öffentlichkeit zu vertreten,
  • hohes Engagement,
  • geübter Umgang mit digitalen Kommunikationsmedien,
  • Erfahrung in der Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
  • nationale und internationale Vernetzung,
  • die Fähigkeit zum wirtschaftlichen Denken und Handeln.

 

Die Stelle wird bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen mit Entgeltgruppe 13 TV-L vergütet. Sie ist grundsätzlich teilbar. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Das Landesmuseum freut sich auf Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen, Referenzen und Publikationsliste. Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte bis zum 27. Februar 2017 an das Landesmuseum Württemberg, Fachabteilung Volkskunde, Sekretariat, Frau Brigitte Kreutzer, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart. Bewerbungen per E-Mail können leider nicht entgegengenommen werden. Fachliche Auskunft gibt Dr. Markus Speidel, Leiter der Fachabteilung Volkskunde, Tel. 0711 89535222, E-Mail: markus.speidel@landesmuseum-stuttgart.de.

 

Ihre Bewerbungsunterlagen werden nur dann zurückgesandt, wenn Sie einen adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlag beifügen. Bewerbungskosten können leider nicht erstattet werden.

Frankfurt: Postdoc Hess. Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung

Montag, 23. Januar 2017

Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (PostDoc)
Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt am Main

Stellenangebot vom 18.01.2017

Das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
ist eine Stiftung öffentlichen Rechts und Mitglied der
Leibniz-Gemeinschaft. Mit über 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist
die HSFK derzeit das größte deutsche Friedens- und
Konfliktforschungsinstitut.

Für den Aufbau eines neuen, schwerpunktmäßig ethnologisch ausgerichteten
Programmbereichs zur Untersuchung von „Konflikt und Frieden im
‚glokalen‘ Raum“ suchen wir zum schnellstmöglichen Einstieg zwei

Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (PostDoc) 100% | Entgeltgruppe
13 TV-H | für die Dauer von zunächst bis zu drei Jahren (Befristung
nach WissZVG).

Ihre Aufgaben:

1. Stelle: Kennziffer NEU_5.1.

Entwicklung, Projektmitteleinwerbung und Durchführung eines
Forschungsprojekts, das global-lokal vernetztes Gewalthandeln mit Blick
auf Motivationen und Praktiken von Akteuren untersucht (z.B. Rebellen,
Terrorismus, Piraterie); bevorzugt Regionalfokus Nah-/Mittel-Ost,
Zentral- oder Südasien.

2. Stelle: Kennziffer NEU_5.2.

Entwicklung, Projektmitteleinwerbung und Durchführung eines
Forschungsprojekts zur international vergleichenden Untersuchung
populistischer Modelle und Praktiken politischer Führung sowie deren
gesellschaftlicher und ‚glokaler‘ Wirkungen.

Darüber hinaus erwarten wir Engagement bei der Fortentwicklung der
Forschungsagenda des Instituts, Bereitschaft zur interdisziplinären
Zusammenarbeit und zur Vermittlung von Forschungsergebnissen an die
politische und gesellschaftliche Öffentlichkeit sowie Beteiligung in den
Gremien der HSFK-Selbstverwaltung.

Sie sollten folgende Voraussetzungen erfüllen:

überdurchschnittliche Promotion in Ethnologie, Sozial- oder
Kulturanthropologie bzw. einer anderen einschlägig orientierten Disziplin
Forschungsschwerpunkt im Bereich des für die Stelle jeweils
geforderten Profils
gute Kenntnisse qualitativer sozialwissenschaftlicher Methoden
Bereitschaft zu Feldforschung bzw. zu multi-sited ethnography und
Forschung im Team
Belastbarkeit und Organisationsfähigkeit

Exzellente mündliche und schriftliche Kenntnisse der deutschen und
englischen Sprache sowie den sicheren Umgang mit gängiger Bürosoftware
setzen wir voraus.

Die HSFK ist Trägerin des Total-E-Quality-Prädikats und setzt sich für
die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein. Sie möchte ungleiche
Repräsentanzen in den Entgeltgruppen abbauen und die Vereinbarkeit von
Beruf und Familie fördern. An der HSFK sind Frauen in dieser
Entgeltgruppe unterrepräsentiert. Basierend auf dem Hessischen
Gleichstellungsgesetz (HGG) sind daher Bewerbungen von Frauen besonders
erwünscht. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei
gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen einschließlich eines maximal
dreiseitigen Konzeptpapiers zum möglichen Projektvorhaben gebündelt in
einem PDF-Dokument und mit Angabe der Kennziffer bis zum 05. Februar
2017 per E-Mail an bewerber(at)hsfk.de.

Kassel: Wiss. Volontariat Abteilung Volkskunde

Montag, 23. Januar 2017

Die Museumslandschaft Hessen Kassel besetzt ab dem 01.04.2017 für die Dauer von zwei Jahren eine Stelle

einer wissenschaftlichen Volontärin oder eines wissenschaftlichen Volontärs in der Abteilung Volkskunde.

 

Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium – möglichst mit Promotion – im Fach Volkskunde (bzw. Europäische Ethnologie, Empirische Kulturwissenschaft oder Kulturanthropologie) und/oder der neueren Geschichte. Erwünscht sind Kenntnisse zur Geschichte Erster Weltkrieg und Weimarer Republik.

 

Das Volontariat dient der Ausbildung nach Abschluss eines Fachstudiums und dem Erwerb museumsspezifischer Kenntnisse gemäß unserem Curriculum und den KMK-Richtlinien 1999.

 

Während des Volontariats wird eine Entgelt in Höhe von 50 % des monatlichen Tabellenentgeltes (gem. § 15 Abs. 1 TV-H) aus der Entgeltgruppe 13 Stufe 1 der TV-H in seiner jeweils gültigen Fassung gezahlt.

 

Nach dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz besteht die Verpflichtung, den Frauenanteil in Bereichen mit Unterrepräsentanz zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

 

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis zum 03.02.2017 unter Angabe der jeweiligen Kennziffer 1537-01/17 an die Museumslandschaft Hessen Kassel, – Personalverwaltung –, Postfach 41 04 20, 34066 Kassel zu richten. Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, wenn ein adressierter und ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist, ansonsten werden die Bewerbungsunterlagen mit Ablauf des 30.06.2017 vernichtet. Bewerbungskosten werden nicht erstattet.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

i.A.

Dr. Martina Lüdicke

 

Volkskunde

Museumslandschaft Hessen Kassel

 

Postfach 410 420

D – 34066 Kassel

 

Fon +49 (0) 561 31680 311

Fax +49 (0) 561 31680 333

www.museum-kassel.de

Kassel: Geschäftsführer/in Museum für Sepulkralkultur

Montag, 23. Januar 2017

Die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V. in Kassel sucht zum frühestmöglichen  Zeitpunkt eine/n

Geschäftsführer/in und zugleich Leiter/in

des von ihr getragenen Museums für Sepulkralkultur.

Die AG Friedhof und Denkmal e.V. tritt seit ihrer Gründung 1951 für die Pflege und Förderung von Kulturwerten im Bereich des Bestattungs-, Friedhofs- und Denkmalwesens ein, verbunden mit dem Ziel, die Öffentlichkeit für die Themengebiete Sterben, Tod und Trauer zu sensibilisieren und sie über einen adäquaten Umgang damit zu informieren. Dabei ist sie ebenso darauf bedacht, die sich auf diesen Gebieten vollziehenden Veränderungen diskursiv zu beleuchten (Weitere Informationen unter: www.sepulkralmuseum.de).

Themenausrichtung und Intention machen das Museum für Sepulkralkultur zu einem bundesweit einzigartigen Ausstellungshaus und gleichermaßen markanten Bestandteil der Kasseler Kulturlandschaft. Als Documenta-Stadt und mit dem UNESCO-Welt-erbe ‚Bergpark Wilhelmshöhe‘ besitzt Kassel Einrichtungen von europäischer Strahl-kraft und weist zudem eine ausgesprochen hohe Museumsdichte auf.

 

Ihre Aufgaben:

– Geschäftsführung der AG Friedhof und Denkmal e.V. und seiner Einrichtungen.

Dies sind:

∙ das Museum für Sepulkralkultur

∙ das Zentralinstitut für Sepulkralkultur (interdisziplinäre Forschungseinrichtung, Publikationsorgan)

∙ die Beratungsabteilung (praxisorientierte Beratung sowohl der allgemeinen als auch fachbezogenen Öffentlichkeit)

– Fortentwicklung der inhaltlichen Neukonzeption der Dauerausstellung und Begleitung aller dafür notwendigen baulichen Maßnahmen vor Ort mit dem Anspruch, das Museum innerhalb der städtischen Museums- und Kulturlandschaft neu zu positionieren und die überregionale Bedeutung des Museums zu stärken. Dieser Aufgabe ist vorderste Priorität einzuräumen.

– Konzeption von Sonderausstellungen und Veranstaltungsprogrammen

– Pflege und Förderung der Kommunikation mit und unter den Vereinsmitgliedern, bei denen es sich um an der Sepulkralkultur Interessierte, vor allem aber um Personen und Institutionen aus einschlägigen Gewerken und Berufsfeldern sowie um Friedhofsträger handelt

– Entwicklung bzw. Ausbau einer Programmatik zur Stärkung der Vereinstätigkeiten und Mitgliedschaften sowie diesbezüglich bestehender Netzwerke

 

Wir erwarten:

– ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einer geisteswissenschaftlichen Fachrichtung, Promotion erwünscht

– eine vielseitige Persönlichkeit mit mehrjähriger Erfahrung in leitender Position im Museums- und Kulturbereich und nachgewiesenen Kenntnissen im Bereich des Managements von Museums- und Kulturprojekten sowie einer in diesem Bereich guten Vernetzung

– betriebswirtschaftliche Kenntnisse

– Kenntnisse auf dem Gebiet der öffentlichen Verwaltung und des öffentlichen          Haushaltsrechts sowie Erfahrung in der Finanzakquise

– Erfahrung im Bereich der Mitarbeiterführung, Mitarbeiterentwicklung sowie Mitarbeitermotivation

– einen teamorientierten Führungs- und Arbeitsstil

– ausgeprägte Kommunikations- und Repräsentationsfähigkeit

-Entscheidungs- und Durchsetzungsstärke

-Kreatives Denken

-eine überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft

 

Wir bieten:

– je nach Qualifizierung eine mögliche Eingruppierung bis maximal Entgeltgruppe 15 TV-H

– eine unbefristete Stellung

– ein aus 20 Mitarbeitern bestehendes Team mit verschiedenen einschlägigen Qualifikationen, das der thematischen Besonderheit des Hauses mit viel Engagement und Kreativität Rechnung trägt und den Menschen zu einem gesellschaftlich sensiblen Thema auf immer wieder interessante, vielseitige und höchst ‚lebendige‘ Weise Zugang verschafft

 

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte ausschließlich per e-mail bis spätestens 28. Februar 2017 an den Vorsitzenden der AG Friedhof und Denkmal, Herrn Matthäus Vogel, unter: sekretariat@sepulkralmuseum.de (Weinbergstr. 25-27, 34117 Kassel).

Als Bewerbungsunterlagen werden ein tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild, Kopie der Promotionsurkunde sowie Zeugnisse zum bisherigen beruflichen Werdegang erbeten. Bewerbungen von Frauen sind besonders erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Ulrike Neurath unter neu-sip@sepulkralmuseum.de zur Verfügung.

 


Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal eV.
Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur
Weinbergstraße 25-27 | D–34117 Kassel
T  0049 (0) 561 91893-20 | F  0049 (0) 561 91893-10
info@sepulkralmuseum.de | www.sepulkralmuseum.de

Berlin: 2 PHD-Stipendien am Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage der Humboldt-Universität

Montag, 23. Januar 2017

TWO PHD STUDENTSHIPS at the Humboldt-University, Berlin

Two PhD studentships to begin May 2017 or as soon as possible thereafter in the Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage. One studentship is in the area of Heritage and New Media, the other in Science and Citizenship. For the Heritage and New Media post, we are particularly interested in proposals to explore new media use and its role or potential in senses of belonging, heritage and identity, especially among Turkish and/or Vietnamese-speaking individuals and groups in Berlin. Deadline February 19th. For more information, visit: http://www.carmah.berlin/opportunities/

Münster: W2-Professur für Europäische Ethnologie

Montag, 16. Januar 2017

Am Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie des Fachbereichs 08 –
Geschichte/Philosophie – der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
ist zum 1. Februar 2019 eine W2-Professur für Europäische Ethnologie zu
besetzen.

Die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber soll das Fach mit einem
Schwerpunkt im Forschungsfeld Museum und/oder materielle Kultur in Lehre
und Forschung vertreten und entwickeln. Das beinhaltet die Lehre in
englischer und deutscher Sprache in den grundständigen Studiengängen
Kulturanthropologie/Volkskunde (MA) und Kultur- und Sozialanthropologie
(BA).

Er/Sie soll in dem gewünschten Schwerpunkt durch eigenständige
Forschungen in den Feldern Museum und/oder materielle Kultur ausgewiesen
sein.
Erwünscht ist/sind:
– facheinschlägige und internationale Erfahrungen auch im Praxisfeld
Museum und Ausstellung
– innovative Beiträge im Praxisfeld Museum und Ausstellung
– wissenschaftshistorische Kompetenz, um klassische
Sammlungsbestände in der Forschung neu und interdisziplinär zu
positionieren und zu perspektivieren
– innovative Lehrerfahrung, die das Arbeitsfeld Museum und/oder
materielle Kultur mit Studierenden öffentlich sichtbar, empirisch
fundiert und theoretisch reflektiert erschließt (z.B.
Lehrforschungsprojekte, Projektseminare)
Zudem erwarten wir die Bereitschaft, in interdisziplinären
Forschungsverbünden des Fachbereichs 08 sowie der WWU mitzuarbeiten,
sowie die Bereitschaft, den Münsteraner Lehr- und Forschungsstandort des
Faches Europäische Ethnologie/Kulturanthropologie mit Museen und anderen
Einrichtungen der öffentlichen Kulturarbeit in Forschung und Lehre
regional, national und international zu vernetzen.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium,
die besondere pädagogische Eignung sowie die besondere Befähigung zu
wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer
Promotion nachgewiesen wird. Darüber hinaus sind zusätzliche
wissenschaftliche Leistungen erforderlich, die im Rahmen einer
Juniorprofessur, einer Habilitation oder einer Tätigkeit als
wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter an
einer Hochschule oder einer außeruniversitären wissenschaftlichen
Einrichtung im In- oder Ausland erbracht worden sind.

Die WWU tritt für die Geschlechtergerechtigkeit ein und strebt eine
Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Bewerbungen
von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht; Frauen werden bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt,
sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.

Bewerbungen mit Lebenslauf, Kopien der Zeugnisse, Darstellung des
wissenschaftlichen Werdegangs, Publikationsverzeichnis, Darstellung der
Museums- und Ausstellungspraxis, Umfang der bisherigen
Drittmitteleinwerbung, Übersicht der bisherigen Lehrtätigkeit und einer
Skizze zu zukünftigen Vorhaben in Forschung und Lehre werden unter
Angabe der Dienst- und Privatanschrift ausschließlich in digitaler Form
(eine PDF-Datei) erbeten. Bewerbungen sind bis zum 10.03.2017 zu richten an:

Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Dekan des FB 08 – Geschichte/Philosophie –
Prof. Dr. Thomas Großbölting
Domplatz 20-22
48143 Münster
fb8dk@uni-muenster.de

—————————

The Institute of Folklore Studies/European Ethnology (Faculty of History
and Philosophy (FB 08)) of the Westfälische Wilhelms-Universität Münster
(WWU) invites applications for the position of a full professorship,
starting on 1 February 2019:

Professorship (W2) in European Ethnology

The successful candidate must have extensive experience in the
discipline with a focus on museum and/or material culture in teaching
and research and s/he must develop this focus further. This implies
teaching in German and English in the regular degree programmes of
Cultural Anthropology/Folklore Studies (MA) and Cultural and Social
Anthropology (BA).

The candidate should be highly familiar with the announced focus through
having performed a substantial amount of their own research on museum
and/or material culture.
It is desired that the candidate has:
– international experience in museum and exhibition practice that is
pertinent to the discipline
– made innovative contributions in museum and exhibition practice
– competence in the history and philosophy of science; this is
additionally desired to resituate traditional collections with an
interdisciplinary perspective
– experience with innovative teaching that gives students insight
into working in the field of museum and/or material culture by making
this field visible to the public, approaching it in an empirically
profound way and reflecting its theory (e.g. research seminars, project
seminars).
We expect the successful candidate to be willing to cooperate in
research cooperations within the Faculty of History and Philosophy and
within the WWU. We also expect he/she to have interest in networking in
research and teaching with museums and other institutions of public
cultural and educational work on the regional, national, and
international level.

Conditions of employment are a successfully completed university degree,
pedagogical aptitude and competence in acadernic research, usually
attested by an excellent dissertation. Prerequisites for the application
are further academic achievements made as a Juniorprofessor (assistant
professor), in a Habilitation (postdoctoral qualification), or as a
member of the academic staff of a university or a non-university
research institute in Germany or abroad.

The WWU is an equal opportunity employer and is committed to increasing
the proportion of senior women academics in research and teaching.
Consequently, we actively encourage applications by women. Female
candidates with equivalent qualifications and academic achievements will
be preferentially considered within the framework of the legal
possibilities. We also welcome applications from candidates with severe
disabilities.
Disabled candidates with equivalent qualifications will be
preferentially considered.

Candidates must submit a CV, photocopies of certificates of academic
degrees and awards, a list of publications, a description of the
practical experience in museums/with exhibitions, a list of acquired
external funding, a list of past teaching activities and an outline of
the prospective projects in teaching and research. Applications are
requested only in electronic form (one PDF file) by 10.03.2017. They
should include both home and office addresses and be directed to:

Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Head of Faculty 08 – History and Philosophy –
Prof. Dr. Thomas Großbölting
Domplatz 20-22
48143 Münster Germany
fb8dk@uni-muenster.de


BMBF-Forschungsverbund zum Einfamilienhaus nun online: www.hausfragen.net
neue homepage der Zeitschrift für Kulturwissenschaften online: http://zeitschrift-kulturwissenschaften.de/

Prof. Dr. Elisabeth Timm
Geschäftsführende Direktorin – Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie
Westfälische Wilhelms-Universität
Scharnhorststr. 100
D-48151 Münster
Tel. 00 49 – 251 – 83 244 00 (Geschäftszimmer Frau Winkler)
Fax 00 49 – 251 – 83 251 35
Elisabeth.Timm@uni-muenster.de
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Oldenburg: 2 Promotions-Stips „migrationsgesellschaftliche Grenzformationen“

Montag, 16. Januar 2017

Liebe KollegInnen, liebe alle,

ich würde Sie/euch gerne auf diese 2 Stipendien für Promotionsprojekte hinweisen, die aus einer kulturanthropologischen/europ. ethnologischen Perspektive sich mit migrationsgesellschaftlichen Grenzformationen beschäftigen wollen.

Die Deadline ist leider sehr knapp bemessen, aber wir KulturanthropologInnen in dem Promotionskolleg würden uns über Einreichungen aus dem Fach sehr freuen:

Beste Grüße

Sabine Hess

 

Ausschreibung:

2 Stipendien im Promotionsprogramm „Migrationsgesellschaftliche Grenzformationen“ in den Forschungsrichtungen Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie und außereuropäische Geschichte

 

Die zwei Stipendien sind Bestandteil des kultur- und sozialwissenschaftlichen Promotionsprogramms „Migrationsgesellschaftliche Grenzformationen: Wissensordnungen, Materialitäten, Subjektivierungen“.

Das Promotionsprogramm ist ein Disziplinen, Fakultäten und Standorte übergreifendes Promotionsprogramm. Durchgeführt in Kooperation der Universitäten Oldenburg, Osnabrück und Göttingen fußt es auf der mehrjährigen Zusammenarbeit von Migrationsforscherinnen und Migrationsforschern sowie der Migrationsforschungszentren CMC (Center for Migration, Education and Cultural Studies) in Oldenburg, IMIS (Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien) in Osnabrück und dem Labor für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung in Göttingen.

 

Das Programm bietet einen hervorragenden Rahmen für theoretisch und empirisch ausgerichtete Promotionsvorhaben in der Migrationsforschung. Leitend ist die Annahme, dass sich im Zuge von Migrationsbewegungen gesellschaftliche Handlungskontexte und Grenzmarkierungen grundlegend verändern. Die in der Migrationsgesellschaft konstitutiven sozialen, kulturellen, räumlichen und politischen Ordnungen und ihre Veränderungen werden sowohl in medialen, wissenschaftlichen, politischen und juridischen Diskursen, Praktiken und Materialitäten als auch in von diesen vermittelten Erfahrungen, Affekten, Narrationen und Repräsentationen sichtbar und kontinuierlich (neu) ausgehandelt. Diese Aushandlungen können eher explizit oder beiläufig sowie eher konsensual oder konflikthaft verlaufen. Unter Rückgriff auf den Begriff der ‚Grenzformation’ nähert sich das Programm diesen Verhältnissen begrifflich-theoretisierend, methodologisch sowie empirisch. Es fragt danach, wie in Vergangenheit und Gegenwart Zugehörigkeiten in unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern formiert und hervorgebracht werden und wie die dabei relevanten Grenzziehungsprozesse und -konstruktionen aufeinander bezogen sind bzw. zusammenwirken. Als zentrale Dimensionen migrationsgesellschaftlicher Grenzformationen und Zugehörigkeitsordnungen versteht und untersucht das Promotionsprogramm dabei (a) Ordnungen gesellschaftlichen Wissens, (b) die Materialitäten gesellschaftlicher Realität und (c) die in diesen symbolisch-materialen Verhältnissen offerierten Subjektpositionen. Die der Bewerbung beizufügende Promotionsskizze sollte in dieser thematischen Grundausrichtung sowie in einer dieser drei Dimensionen angesiedelt sein.

Die zwei Georg-Christoph-Lichtenberg-Stipendien (mit 1.400 Euro Grundbetrag) werden zum 15. März (frühestmöglicher Beginn der Laufzeit) mit einer Laufzeit von jeweils 3 Jahren vergeben. Die Promovierenden werden an der Göttinger Universität ihren Arbeitsplatz haben und promovieren nach den dort gültigen Regeln. Die 2 Stipendien sind Bestandteil des insg. 12 Stipendien umfassenden Programms, welches an den drei genannten Standorten und mit Hilfe digitaler Kommunikationsmedien stattfindet.

 

Weitere Informationen zur thematischen Ausrichtung, zu zentralen Fragestellungen, zu den beteiligten Hochschullehrer/innen und zum Veranstaltungsangebot des Programms finden sich auf: www.uni-oldenburg.de/migg

 

Bewerbungen sollten (bitte in dieser Reihenfolge) umfassen:

1. ein etwa 1000 Zeichen umfassendes Abstracts des geplanten Promotionsvorhabens, das auch die Anknüpfung an Gegenstand und Fragestellungen des Promotionskollegs sowie die Verortung in den ausgeschriebenen Disziplinen deutlich macht;

2. eine max. achtseitige Skizze des Promotionsvorhabens;

3. eine max. eine Seite umfassende Stellungnahme zur eigenen fachlichen Verortung in den ausgeschriebenen Disziplinen und zur Verortung des geplanten Promotionsprojekts innerhalb des Promotionsprogramms;

4. Lebenslauf;

5. Zeugnisse;

6. eine Schreibprobe (z.B. eine eigene Publikation oder ein Auszug aus der Abschlussarbeit)

7. ein Empfehlungsschreiben einer Hochschullehrerin/eines Hochschullehrers

Bewerbungen sind bis zum 10.02.2017 in elektronischer Form (als ein einziges pdf- Dokument) an den Sprecher des Promotionsprogramms, Prof. Dr. Paul Mecheril (migg@uni-oldenburg.de), zu richten. Bitte beachten Sie die Details zu den Bewerbungsmodalitäten auf: http://www.uni-oldenburg.de/migg/ausschreibungbewerbung/

 

 

 

 

 

Prof. Dr. Sabine Hess

Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie

Heinrich-Düker-Weg 14

37073 Göttingen

Tel.: 0551-3925349

shess@uni-goettingen.de

Wien: Universitätsprofessur für Historische Dimensionierung von Alltagskulturen

Dienstag, 10. Januar 2017

Historische Dimensionierung von Alltagskulturen

Offen für Neues. Seit 1365. Als Forschungsuniversität mit hoher internationaler Sichtbarkeit und einem vielfältigen Studienangebot bekennt sich die Universität Wien zur anwendungsoffenen Grundlagenforschung und forschungsgeleiteten Lehre, zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie zum Dialog mit Gesellschaft und Wirtschaft. Die Universität Wien trägt damit zur Bildung kommender Generationen und zu gesellschaftlicher Innovationsfähigkeit bei.

Die Besetzung von Professuren mit besonders qualifizierten WissenschafterInnen ist dabei eine wichtige Strategie der Universität Wien. Werden Sie Teil dieser lebendigen und zukunftsweisenden Organisation.

An der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien ist eine

Universitätsprofessur für Historische Dimensionierung von Alltagskulturen

(Vollbeschäftigung, unbefristet; bei Erstberufenen kann der Vertrag vorerst auch befristet werden – mit der Option auf Verlängerung) zu besetzen.

Die Bewerberin/der Bewerber soll das Fach Europäische Ethnologie/Empirische Kulturwissenschaft/Volkskunde in seiner gesamten Breite in Lehre und Forschung mit einem Schwerpunkt auf die historische Dimensionierung von Alltagskulturen vertreten können. Sie/Er sollte im Bereich der Analyse von Erinnerungs- und Gedächtniskulturen der europäischen Moderne, von gesellschaftlichem Wandel und seinen kulturellen Ausdrucksformen und/oder der Analyse materieller Kulturen innovative Akzente gesetzt und Beiträge zu Theorien und Methodologien dieses interdisziplinären Feldes geleistet haben.

Die Bereitschaft, sich in das Institut bereichernd mit sozialer und didaktischer Kompetenz einzubringen und darüber das Profil des Faches in Wien und an der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät zu stärken.

Erwartet werden zudem die Bereitschaft zur wissenschaftlichen Kooperation mit den Kolleginnen und Kollegen des Instituts sowie wissenschaftliche Kooperationen und Initiativen im Rahmen der Forschungsschwerpunkte der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät.

Ihr Profil:

  • Doktorat/PhD und Post-Doc-Erfahrung an einer Universität oder einer anderen Forschungseinrichtung
  • Erwünscht ist eine facheinschlägige Habilitation (venia docendi) oder eine international anerkannte gleichwertige Qualifikation
  • Hervorragende Leistungen in der Forschung, exzellente Publikationstätigkeit, internationale Reputation
  • Erfahrung in der Konzeption, Einwerbung und Leitung größerer Forschungsprojekte sowie Bereitschaft und Fähigkeit zur Führung von Forschungsgruppen
  • Begeisterung für exzellente Lehre, universitäre Lehrerfahrung sowie die Fähigkeit und Bereitschaft, in allen curricularen Stufen (Bachelor, Master, Doktorat) zu lehren, Abschlussarbeiten zu betreuen und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern

Die Universität Wien erwartet, dass die/der StelleninhaberIn innerhalb von drei Jahren Deutschkenntnisse erwirbt, welche die Lehre in Bachelorstudien und die Mitarbeit in universitären Gremien ermöglichen. Die Universität Wien erwartet die prinzipielle Bereitschaft, bei Bedarf auch organisationale Verantwortung auf Ebene der Fakultät bzw. der Universität zu übernehmen.

Wir bieten Ihnen:

  • ein verhandelbares, attraktives Gehalt (Einstufung nach Kollektivvertrag für die ArbeitnehmerInnen der Universitäten in die Verwendungsgruppe A1; § 98 Universitätsgesetz 2002); die individuelle Gehaltsverhandlung erfolgt unter Berücksichtigung des bisherigen Karriereverlaufs und der derzeitigen Einkommenssituation
  • zusätzlich zur gesetzlichen Sozialversicherung eine betriebliche Pensionskasse
  • eine Anschubfinanzierung, insbesondere zum Aufbau und Einwerben von Forschungsprojekten
  • einen sich dynamisch entwickelnden Forschungsstandort mit einem gut ausgebauten Instrumentarium der Forschungsförderung
  • attraktive Arbeitsbedingungen in einer Stadt mit hoher Lebensqualität
  • umfassende Beratung und Unterstützung bei Fragen in Zusammenhang mit Wohnungssuche, Schulwechsel und Dual Career
  • vielfältige Unterstützungen durch zentrale Service-Einrichtungen

Die Universität Wien betreibt eine antidiskriminatorische Anstellungspolitik und legt Wert auf Chancengleichheit und Diversität (http://diversity.univie.ac.at/). Insbesondere wird eine Erhöhung des Frauenanteils in Leitungspositionen und beim wissenschaftlichen Personal angestrebt. Frauen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen.

Bewerbungsunterlagen:

  • Bewerbungsschreiben mit kurzer Beschreibung:
  • der derzeitigen Forschungsinteressen und der Forschungspläne für die nähere Zukunft
  • der bisherigen und geplanten Schwerpunkte in der akademischen Lehre und Nachwuchsbetreuung
  • wissenschaftlicher Lebenslauf
    einschließlich Angaben zu „esteem factors“ (z. B. HerausgeberInnenschaften, Funktionen in wissenschaftlichen Gesellschaften oder Programmkomitees)
  • Publikationsverzeichnis mit:
  • Kenntlichmachung der fünf im Sinne der ausgeschriebenen Professur wichtigsten Veröffentlichungen
  • Angabe eines Internetlinks zum Download (PDF-Versionen) oder elektronische Übermittlung der PDF-Dateien dieser fünf Veröffentlichungen
  • je nach den Gepflogenheiten des Fachs Angaben zu Zitationen und Impakt
  • Vortragsverzeichnis
    mit Angaben über eingeladene Hauptvorträge bei internationalen Tagungen
  • Drittmittel
    Verzeichnis eingeworbener Drittmittelprojekte (Thema, Laufzeit, Herkunft, Volumen) sowie etwaiger Erfindungen/Patente
  • Verzeichnis der gehaltenen Lehrveranstaltungen und betreuten Abschlussarbeiten, insbesondere Dissertationen
  • Lehrbewertungen (wenn vorhanden)
  • Kopien von Urkunden und Zeugnissen

Ihre Bewerbung, in deutscher oder englischer Sprache und ausschließlich in elektronischer Form, senden Sie bitte an die Dekanin der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, Univ.-Prof. Dr. Claudia Theune-Vogt, Universitätsring 1, A-1010 Wien, (dekanat.hkw@univie.ac.at).

Kennzahl: 14/13-2016/17

Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2017.